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Der Betriebsleiter 9/2017

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Kein Problem mit

Kein Problem mit Steckgesichtern Industrie-Steckdosen für den weltweiten Einsatz Wenn Schaltschränke oder Anlagen exportiert werden, führen die zahlreichen unterschiedlichen Steckgesichter bei industriellen Steckdosen schnell zu Problemen. Abhilfe schaffen hier die neuen EO-Steckdosen für die Tragschienen- und Direktmontage in Schaltschränken, die für den weltweiten Einsatz konzipiert wurden. Leuchtanzeigen, Schalter, Sicherungen oder Schutzschalter erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Mit den EO-Steckdosen bietet Phoenix Contact nun ein Programm, das hier die wichtigsten Anforderungen erfüllt. Eine LED-Leuchtanzeige im Stecker signalisiert dem Anwender auf einfache Weise, ob eine Versorgungsspannung anliegt. Damit es beim Anschluss eines fehlerhaften Gerätes nicht zu einer Überlast und damit zu weiteren Schädigungen kommt, gibt es die Steckdosen auch mit eingebauter Sicherung. Für das manuelle Abschalten der Steckdose sorgt ein integrierter Ein- und Ausportland übliche Steckgesicht verbauen. Auch im Service-Fall ist es dann gut, wenn die Steckdose im Schrank passt. Zur Zeit kommt man auf 14 verschiedene Steckgesichter – Typ A bis Typ N. Da man einige zusammenfassen kann – wie etwa CF –, könnte man mit immerhin noch 11 verschiedenen Typen die Welt elektrisch verbinden. Wenige Hersteller bieten hier ein umfassendes Programm an industriellen schienenmontablen Steckdosen. Dabei geht es nicht nur um Steckgesichter mit unterschiedlichen Geometrien – sondern auch um die Anforderungen aus den lokalen Richtlinien und Normen. So gibt etwa die DIN VDE 0620-1 die Voraussetzungen für das in Deutschland üb liche Steckgesicht vom Typ CF vor. Weltweit gibt es etwa 15 unterschiedliche Steckdosen- normen, die sich primär in der Spannung und in der Stromstärke unterscheiden – die Werte variieren zwischen 6 und 20 A. Weltweit einfach anschließen Industrieunternehmen sind rund um den Globus an eine Vielzahl unterschiedlicher Steckgesichter gebunden. Gerade Unternehmen mit hohem Exportanteil stehen dieser Situation häufig gegenüber – sie müssen sowohl das „heimische“ wie auch das im Ex- Autor: Sven Heier, Gruppenleiter Produktmarketing, Business Unit Marking and Installation, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg Push-in-Technik auf dem Vormarsch Die Push-in-Anschlusstechnik wurde für den direkten Leiteranschluss konzipiert: Starre oder mit Aderendhülse bestückte Leiter können direkt und ohne Werkzeug in die Leiteranschlussstelle kontaktiert werden. Die spezielle Federkontur erlaubt federleichtes Stecken von Leitern mit Aderendhülse ab 0,34 mm². Niedrige Einsteckkräfte erleichtern die Verdrahtung deutlich. Das Öffnen der Feder – ob zum Anschluss von flexiblen Leitern ohne Aderendhülse ab 0,2 mm² oder zum Lösen von Leitern – erfolgt mittels Betätigungsdrücker. Ein Kontakt zu den stromführenden Teilen ist dabei ausgeschlossen. 24 Der Betriebsleiter 9/2017

BETRIEBSTECHNIK 01 Neue Steckdosen-Generation: mit unterschiedlichen Steckergeometrien steht einer weltweiten Verwendung im Schaltschrank und Anlagenbau nichts entgegen 02 Eingebaute „Kindersicherung“: die Steckdosen Typen E, G und L verfügen über einen integrierten Shutter 03 Push-in-Anschluss: diese innovative Anschlusstechnik (unten) kommt auch bei den neuen Steckdosen zum Einsatz 04 Bequeme Service Interfaces: neben dem Einbau der EO-Steckdose gibt es weitere Schnittstellen wie RJ45 oder USB, was die Wartung der Anlagen erleichtert 02 03 04 schutzschalter-Variante an. Farbvarianten runden das Programm ab – so sind die Steckdosen auch in grau und grün erhältlich. Alle Varianten sind mit der gängigen Schraubanschlusstechnik ausgestattet, verfügen aber auch über die innovative Pushin-Direktstecktechnik (siehe Kasten). Im Wartungs- und Diagnose-Fall erleichtert der Einbau in ein Service-Interface den Wartungsaufwand, da die Steckdosen leichter zugänglich sind. Professionelle Markierung spart Zeit und Kosten Mit der neuen Steckdosen-Generation kann der Anwender auf bewährte Drucksysteme zur Markierung zurückgreifen. Erstellt wird die Markierung am besten mit der Planungs- und Markierungssoftware Clip Project. Alle Steckdosen sind als Komponenten in Clip Project integriert. Clip Project kombiniert die gängige Planungssoftware zur Projektierung von Klemmenleisten mit einem leistungsfähigen Markierungs-Tool. Mit dem direkten Datenaustausch mit allen gängigen CAE-Programmen sowie mit der Erstellung der vollständigen Projektdokumentation bietet diese Software ganz neue Möglichkeiten. Die Software projektiert neben Reihenklemmen auch weitere Komponenten – etwa aus den Bereichen Überstrom- und Überspannungsschutz, Stromversorgung und Signalkonvertierung, Automatisierungstechnik – und jetzt eben auch industrielle Steckdosen. www.phoenixcontact.de schalter. Einfach zu verdrahten und platzsparend sind die Doppelsteckdosen vom Typ Duo, über die bei einfacher Verdrahtung zwei Endgeräte angeschlossen werden. Speziell für den amerikanischen Markt bietet Phoenix Contact auch eine Fehlerstrom- Im Fokus Effizienz Sicherheit Nachhaltigkeit Mehr Informationen unter: www.boge.de/hst „Vielleicht die effizienteste Art, ölfreie Druckluft zu erzeugen. Mit Sicherheit die intelligenteste.“ Thorsten Meier, Geschäftsführer BOGE Kompressoren BOGE zündet mit der High Speed Turbo-Technologie die nächste Stufe der ölfreien Druckluft! Schon dass die Aggregate auf halbe Größe und ein Drittel des Gewichts geschrumpft sind, kommt einem Quantensprung gleich. Einzigartig macht die BOGE HST-Technologie jedoch das geniale Konstruktionsprinzip, das auf eine luftgelagerte Motorwelle setzt. Drehzahlen jenseits von 120.000 U/Min. schrauben die Effizienzwerte nachhaltig in die Höhe und lassen die Gesamtkosten um ca. 30% sinken. BOGE High Speed Turbo – der neue Antrieb für die Industrie.

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