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Der Betriebsleiter 7-8/2019

Der Betriebsleiter 7-8/2019

FERTIGUNGSTECHNIK

FERTIGUNGSTECHNIK Digitaler Service bringt Hydraulikaggregat ins IoT Mit der neuen Hydraulikaggregate-Generation CytroBox verknüpft Bosch Rexroth die Fluidtechnologie standardmäßig mit dem Internet der Dinge (IoT) – für eine maximale Verfügbarkeit und niedrigere Wartungskosten. Die in das Aggregat integrierte Software-Lösung CytroConnect erfasst über Sensoren die wesentlichen Betriebszustände und analysiert sie online. Ein Dashboard zeigt Instandhaltern alle relevanten Parameter an und gibt wichtige Wartungshinweise. Neben dem Freemium-Grundbaustein können Maschinenhersteller und Anwender optional weitere digitale Service-Bausteine hinzubuchen, etwa um Fehlermeldungen per Push-Nachricht zu erhalten oder die mit künstlicher Intelligenz analysierten Daten für die vorausschauende Wartung zu verwenden. Als bereits in die CytroBox installierte Plug & Play- Lösung erfordert CytroConnect keinen zusätzlichen Installationsaufwand. Anlagen- und Maschinenhersteller sowie Endanwender können CytroConnect als Baustein in ihre eigenen digitalen IoT- Wartungskonzepte integrieren und CytroConnect so als Komplettlösung für ein umfassendes Condition Monitoring nutzen. www.boschrexroth.com Predictive Maintenance im Zeitalter 4.0 Der neue Vibguard IIoT von Prüftechnik mit 16 analogen Kanälen zur Online-Maschinenund Anlagenüberwachung verfügt über eine MQTT- Schnittstelle und kann somit lückenlos in das IoT integriert werden. Über eine „Broker- Client“-Struktur ist das Online- Condition-Monitoring-System voll vernetzbar. Schwingungsmessdaten werden standardisiert verfügbar gemacht und können von anderen Maschinen und Programmen (u. a. IBM Watson oder Microsoft Azure) nahtlos verwendet werden. Somit können Schwingungsmessdaten durch z. B. Machine-Learning-Programme mit anderen Messdaten (z. B. Wetter, Durchflussrate, etc.) direkt in Verbindung gebracht werden. Durch die Auswertung dieser Daten können Maschinen- oder Produktionsprozesse nachhaltig verbessert werden. Der neue Vibguard IIoT eignet sich vor allem für die kontinuierliche Online-Zustandsüberwachung von Stand-alone-Maschinen. www.pruftechnik.com Schutzkleidung: Hochwertige Materialien sind gefragt Professionelle Arbeits- und Schutzkleidung ist gefragt. Das liegt zum einen an den strengeren gesetzlichen Sicherheitsvorschriften in der Industrie; zum anderen gilt die Ausstattung mit zeitgemäßer und funktionaler Berufsbekleidung auch als Investition, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Bei Schutzkleidung kommt es darauf an, dass sie aus qualitativ hochwertigen, nachhaltig produzierten Materialien hergestellt ist, die den Träger vor äußeren Gefahren im Arbeitsumfeld schützen. Darüber hinaus sollte sie optisch ansprechend und modern sein und auch in ergonomischer Hinsicht überzeugen. Um ihre Kunden bei der Auswahl von Schutzkleidung für verschiedene Einsatzgebiete professionell beraten zu können, müssen Handelsunternehmen wie Sahlberg ein hohes Maß an branchenspezifischem Know-how mitbringen. Die Bekleidungsexperten von Sahlberg erstellen z. B. auch Arbeitsplatz- und Gefährdungsanalysen, um ihre Kunden zu entlasten. www.sahlberg.de Absaugtische für die Herstellung von Luxusuhren Beim Schweizer Hersteller von Luxusuhren IWC in Schaffhausen geschieht die Zerspanung für die Gehäusefertigung durch diamantbesetzte Hartmetall-Fräswerkzeuge. Vor dem Zusammenbau der Uhren müssen die Gehäuse von KSS-Resten und Spänen befreit werden. Hierfür hat IWC 20 Absaugtische von Rentschler Reven angeschafft. Diese arbeiten stromlos und ohne Sauggebläse; sie benötigen nur einen Druckluftanschluss. Eine Venturidüse erzeugt im Arbeitsbereich einen Unterdruck und saugt die Verunreinigungen durch die Tischplatte nach unten ab. Ein X-Cyclone-Abscheider entfernt KSS-Aerosole und Späne. Die gereinigte Fortluft verlässt das Gerät auf der Rückseite. www.reven.de Weil uns die Natur vertraut. 28 Der Betriebsleiter 7-8/2019 Gefahrstofflagerung |Know-how | Arbeitsschutz |Industriebedarf | 0800 753-000-3 |www.denios.de

FERTIGUNGSTECHNIK Neues Portal zum professionellen Spindelservice Wie sich mithilfe einer professionellen Wiederaufarbeitung von gebrauchten Werkzeugmaschinenspindeln richtig Geld sparen lässt, erklärt das Spindelservice-Team von SKF auf einer neuen Website. Nach wie vor tendieren viele Unternehmen dazu, verschlissene oder defekte Spindeln gegen fabrikneue Modelle auszutauschen – und zahlen dafür hohe Beträge. Dabei kostet eine professionell wiederaufgearbeitete Spindel im Schnitt nur halb so viel. Faule Kompromisse müssen die Spindelservice-Kunden von SKF trotzdem nicht eingehen. Denn das „S-Team“ des Unternehmens sorgt dafür, dass jede rekonditionierte Spindel mindestens so gut funktioniert wie eine komplett neue. „Mindestens“ deshalb, weil die hoch spezialisierten Servicetechniker dank der gebündelten Lager-, Dichtungs- und Schmierungsexpertise von SKF oft sogar Optimierungspotenziale entdecken und erschließen. Beispielsweise ist es dem „S-Team“ jüngst gelungen, die angepeilte Gebrauchsdauer einer Spindel durch konstruktive Verbesserungen zu vervierfachen. www.skf-spindelservice.com Kosteneinsparungen beim Wälzlagereinsatz berechnen NSK hat zwei neue Software-Tools entwickelt, die potenzielle Kosteneinsparungen bei Wälzlagern für die Anwender von Maschinen und Anlagen vorausberechnen. Die web-gestützten Kostensparrechner basieren auf den Erfahrungen aus dem AIP Added Value Programme von NSK. Sie bieten dem Anwender den Vorteil, dass ihm die zu erzielenden Einsparungen sowie die Amortisationszeit für einen Austausch der Wälzlager schnell und einfach vor Augen geführt werden. Die beiden neuen Berechnungstools – der Cost Saver (Kostensparrechner) und die Cost-Benefit Analysis (Kosten-Nutzen-Analyse) – sind online verfügbar. Mit dem Kostensparrechner ermittelt der Nutzer alle Kosten, die mit dem Betrieb von Wälzlagern verbunden sind. Auf der Basis dieser Daten kann er die Kosten verschiedener Produkte und Lösungen vergleichen und die Einspareffekte kalkulieren. Ergänzt wird die Berechnung der Kosteneinsparung durch das Tool der Kosten-Nutzen-Analyse. Es betrachtet die Instandhaltungskosten einer kompletten Maschine oder Anlage und berechnet den Zeitpunkt, ab dem sich die Investition für die Nachrüstung mit NSK-Lagern amortisiert. Ab diesem Zeitpunkt wird die neue Lagerlösung auch die Gesamt-Instandhaltungskosten senken. www.nskeurope.de Zyklische Prüfungen an Schwenkhebeln optimieren Produktentwicklung Als ein Technologieführer auf dem Gebiet der Massivumformung gehört die ThyssenKrupp Presta AG zu den weltweit erfolgreichsten Herstellern von Lenksystemen. Diese führende Position ist nicht zuletzt einer innovativen und zukunftsorientierten Produktentwicklung zu verdanken. Deshalb hat sich das Unternehmen am Standort Eschen (Li) für eine elektro-dynamische Prüfmaschine LTM 10 von ZwickRoell entschieden. Im Rahmen der Produktentwicklung werden mit der neuen Prüfmaschine zyklische Tests an Schwenkhebeln durchgeführt. Ziel des Versuches ist es nach einem vorgegebenen zyklischen Prüfprofil die Steifigkeit bzw. die Änderung der Steifigkeit des Bauteils über die Prüfzeit zu ermitteln. Zudem wird das Setzverhalten eines Gummianschlages über die Prüfzeit ermittelt. Der Antrieb der LTM 10 (Fmax 10 kN) basiert auf der Linearmotorentechnologie. Daher ist für den Betrieb keine hydraulische oder pneumatische Infrastruktur nötig, auch auf einen Kühlwasseranschluss kann verzichtet werden. Dank der geringen bewegten Masse ergibt sich eine hohe dynamische Leistung und der hohe Geschwindigkeitsbereich macht neben dynamischen Ermüdungsprüfungen auch statische Zug-, Druck- oder Biegeversuche möglich. Mit der Prüfsoftware testXpert R können dynamische Prüfabläufe jederzeit frei konfiguriert werden, während testXpert III den Anwender optimal bei statischen Versuchen unterstützt. Remmert LaserFLEX ist die schnellste herstellerunabhängige Automationslösung zur Be- und Entladung von Laserschneidanlagen. Ihr Vorteil: maximale Laserleistung durch optimale Materialbereitstellung www.remmert.de MAXIMALE LASER- LEISTUNG #MeetRemmert Blechexpo 5. bis 8.11. in Stuttgart Halle 1 Stand 1612 www.zwickroell.com Der Betriebsleiter 7-8/2019 29 Remmert.indd 1 29.07.2019 10:20:15

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