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Der Betriebsleiter 7-8/2017

Der Betriebsleiter 7-8/2017

KLEBSTOFFE SICHER

KLEBSTOFFE SICHER AUSHÄRTEN VERSCHIEDENSTE OBJEKTE IM GRIFF MONTAGE UND HANDHABUNG Der Industrieklebstoffhersteller Delo präsentiert eine neue Gener ation der LED-Flächenstrahler Delolux 20 und 202 mit höheren Intensitäten. Zudem können beide Lampen mit dem neu entwickelten Delolux pilot über ein Touchdisplay betrieben und gesteuert werden. Die LED-Aus härtungslampen sorgen für Zuverlässigkeit, wenn es um das Aushärten von Klebstoffen geht. Durch ihre schlanke Bauform lassen sich beliebig viele Lampen- Module vom gleichen Typ aneinanderreihen und große Klebeflächen homogen aushärten. Sowohl Delolux 20 als auch Delolux 202 mit einer Wellenlänge von 400 nm wurden weiterentwickelt. Sie verfügen jetzt über deutlich höhere Intensitäten, die über die gesamte Belichtungsfläche gleichmäßig verteilt sind. Die Lichtaustrittsfläche der Lampenköpfe beträgt 100 x 100 bzw. 200 x 50 mm. Beide Modelle gibt es jeweils in Varianten mit Intensitäten von bis zu 2 000 sowie 1 000 mW/cm erlauben sie einen flexiblen Einsatz je nach Anforderung. Das neu entwickelte Basisgerät Delolux pilot vereint sowohl die Steuerung als auch die Stromversorgung von bis zu vier Lampenköpfen in nur einem System. Auf diese Weise konnten die bis zu fünf notwendigen Geräte auf nur noch eins reduziert werden. Zudem präsentiert sich der Flächenstrahler mit einem modernen User-Interface und lässt sich über einen großen Touchscreen bedienen. Dieser ist speziell auf industrielle Fertigungsbedingungen ausgelegt und bietet optimales Handling sowie Lesbarkeit auch unter schwierigen Bedingungen. Die individuellen Benutzerprofile mit definierbaren Rechtestrukturen ermöglichen dem Nutzer eine optimale Prozessqualität. www.delo.de POSITIONIERTECHNIK FÜR REINRÄUME UND HÜBE Positionierachsen für Reinraum- und Hubapplikationen gibt es von Bahr. Die reinraumtaugliche LSZ 80 (Bild) ist eine Zahnriemenachse für sensible Anwendungen, z. B. in der Chemieindustrie, Halbleiter- oder Solartechnologie. Die weiterentwickelte Positioniereinheit erfüllt die Kriterien der ISO-Klasse 1 und kann damit in Reinräumen der Klasse A betrieben werden. Die Positioniereinheit GGT/K 90 für Rollstuhl-Liftsysteme, Hebebühnen und andere Hubanwendungen ist eine kostenoptimierte Hubachse mit ein- oder mehrgängigen Trapez- oder Kugelgewindespindeln. Sie lässt sich mit Motoren beliebiger Fabrikate kombinieren. Mit Trapez- und Kugelgewindespindeln, Schrauben und Kugellager aus VA-Stahl ist sie korrosionsbeständig. Großflächige Kunststoffgleitbuchsen sind bei ihr in die Führungsschlitten integriert, die auf innenliegenden Nuten des Achskörpers gleiten. Um Quetschgefahren vorzubeugen, sind die Magnetschalter in die Nut eingelassen. www.bahr-modultechnik.de Das Gründungsvorhaben Formhand bietet hochflexible und anpassungsfähige Handhabungssysteme. Die Technologie dieses Spin-off-Projekts an der TU Braunschweig ermöglicht die Manipulation verschiedenster Objekte mit nur einem Greifer. Angefangen bei großen Blechteilen über Kartons, Tüten und ähnliche Verpackungen bis hin zu luftdurchlässigen und biegeschlaffen Materialien wie z. B. Textilien, Leder oder Folien: Der Greifer kann alle Objekte greifen ohne darauf angepasst werden zu müssen. Formhand adressiert so die Handhabungstechnik im Rahmen von Industrie 4.0. Durch die damit einhergehende gesteigerte Flexibilität in der Produktion können Anwender auf die immer komplexer werdenden Kundenwünsche reagieren. www.formhand.de MOBILER ROBOTER MIT 200 KG NUTZLAST UND ESD-KONFORMITÄT Mit dem MiR200 bringt der dänische Hersteller Mobile Industrial Robots einen weiteren autonomen mobilen Roboter auf den Markt. Dieser verfügt über eine erhöhte Nutzlast von 200 kg sowie eine Zugkraft von 500 kg. Zusätzlich ist der MiR200 ESD-konform und kann damit auch in der Montage von elektronischen Komponenten eingesetzt werden. Mit signifikanten Erweiterungen hinsichtlich der Benutzeroberfläche sowie der Programmierung profitieren Unternehmen so auch von einer schnellen Amortisationszeit. Mit einem Update der ohnehin schon intuitiven webbasierten Benutzeroberfläche ist die Programmierung gerade für Anwender ohne Erfahrung noch einfacher geworden. Die Implementierung wird damit noch effizienter. Die Erweiterungen beinhalten anwenderspezifische Dashboards, verbessertes Mapping, einfachere Einstellung der zu übernehmenden Aufgaben, mehrstufige Berechtigungen, responsives Web-Design sowie eine umfassende Browserkompatibilität. Integrierte Hilfe- und Produktdokumentation bieten zusätzliche Unterstützung. MiR-Roboter zeichnen sich dadurch aus, dass sie flexibel um unterschiedliche Module wie Regalaufsätze ergänzt werden können und auch mit kollaborierenden Roboterarmen zum Beispiel Pick-and-Place-Aufgaben übernehmen können. Der Einsatz an Förderbändern und in Aufzügen ist ebenso problemlos möglich. Die mobilen Helfer verfügen über leistungsfähige Sensortechnologien. Sechs unterschiedliche Sensorsysteme schicken die Daten an die Echtzeit-Navigation und Sicherheitsalgorithmen des Roboters. Dies ermöglicht auch in Situationen, in denen Menschen, Kabel, Paletten oder Boxen zum Teil unvorhersehbare Hindernisse darstellen, einen effizienten Betrieb des mobilen Roboters. Der 360°-Scan ermöglicht einen sicheren Einsatz des Roboters in der eingesetzten Umgebung. Zusätzliche Sensoren sorgen dafür, dass auch Hürden über dem Roboter erkannt werden, wie zum Beispiel Tische, sowie jene vor und unterhalb, wie Löcher und Stufen als auch durchsichtige Hindernisse wie Glastüren. www.mir-robots.com S16 SUPPLEMENT 2017

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