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Der Betriebsleiter 7-8/2015

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INTRALOGISTIK Tipps zum

INTRALOGISTIK Tipps zum Umgang mit Gefahrstoffen Chemikalien, Lösemittel und Co. platzsparend und rechtssicher bevorraten Ein gewisser Vorrat an als Gefahrstoff deklarierten Produkten ist in praktisch jedem Betrieb zu finden. Aber sind die Stoffe auch sicher gelagert? Es gilt vor allem, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beachten, um Sanktionen zu vermeiden – oder im Schadensfall den Ruin abzuwenden. Denn eine Versicherung zahlt meist nur, wenn die einschlägigen Vorschriften eingehalten wurden. Praxiserprobte Hilfsmittel zur sicheren Lagerung von giftigen oder feuergefährlichen bzw. wassergefährdenden Stoffen verschaffen Rechtssicherheit. Im Fokus Sicherheit Effizienz Nachhaltigkeit Gesetze und Verordnungen ändern sich ständig, gerade auch was den Umgang mit Gefahrstoffen betrifft. Neben nationalen Bestimmungen kommt auch eine Vielzahl von EU-Verordnungen hinzu. Was früher „frei“ war, kann heute als Gefahrgut gelten, da es eventuell minimale Mengen von bedenklichen Stoffen enthält, die neu klassifiziert wurden. Hier gilt es, sich zu informieren, um bei Umgang und Lagerung auf der rechtlich sicheren Seite zu sein. Der Spezialist für sicheres Lagern, Fördern, Dosieren und Tanken, Cemo aus Weinstadt, bietet daher eine praxistaugliche Palette von zugelassenen und geprüften Produkten rund um die Gefahrgutlagerung an. Rechtlich gesehen Zwei Punkte sind besonders wichtig, wenn es um die Gefahrenabwehr beim Umgang mit bedenklichen Stoffen geht: die Einstufung nach der Wassergefährdungsklasse (WGK) und nach der Gefahrstoffverordnung. Anders gesagt, ist der Stoff Wasser verunreinigend oder giftig, ätzend bzw. reizend, muss man bei der Lagerung aufpassen. Bei mobilen Einheiten gelten die gleichen Einstufungen, vor allem die Sicherheit des Behälters ist hier wichtig. Dass die einschlägigen Bestimmungen schon aus Eigeninteresse unbedingt einzuhalten sind, leuchtet ein. Betrieb und auch der Bediener können außerdem bei Fehlern schnell zu hohen Schadenersatz- und Strafzahlungen verurteilt werden. Eine große Rolle beim Strafmaß spielt dabei die Einhaltung der Vorgaben. Versagt ein Fass oder Die Sicherheitseinrichtungen können in vielen Fällen durchaus das Gute mit dem Nützlichen verbinden Behälter aus technischen Gründen, ist das tragisch genug. Wurde aber versäumt, den Kanister gegen eventuelles Versagen zusätzlich - z.B. per Auffangwanne - zu sichern, kann es sehr teuer werden. Da schon minimale Mengen von Stoffen wie Öl große Volumina Wasser oder Erdreich verschmutzen, wird die Dekontamination und Entsorgung von Erdreich schnell sehr kostspielig. Zu beachten sind eine Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen wie Wasserhaushaltsgesetz, Landeswassergesetz, Verordnung für Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen, Gefahrstoffverordnung, Betriebssicherheitsverordnung und einige mehr. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, geprüfte und zertifizierte Sicherheitseinrichtung zu verwenden, die den einschlägigen Vorschriften entsprechen. Der Hersteller aus Weinstadt berät hier gerne, um auch wirklich die richtige Lösung für die jeweilige Anwendung zu finden. Sicherheit und Nutzen verbinden Umweltschutz muss nicht immer nur Kosten verursachen, die Sicherheitseinrichtungen können in vielen Fällen durchaus das Gute mit dem Nützlichen verbinden. So erlauben Fassregallager eine übersichtliche, platzsparende Lagerung bei bequemem Zugang. Eine eingesetzte Auffangwanne reduziert die Folgen bei Verschütten oder eventueller Leckage (Bild 1). Gleiches gilt bei Auffangwannen für IBC-Behälter (Bild 2). Durch die Schutzeinrichtung stehen sie auf bequemer Arbeitshöhe, um am unteren Ablauf Produkte zu entnehmen oder Schläuche anzu- 28 Der Betriebsleiter 7-8/2015

INTRALOGISTIK 01 Eine Auffangwanne für Fässer reduziert die Folgen bei Verschütten oder eventueller Leckage 02 Mit der Auffangwannen für IBC-Behälter stehen die Behälter auf bequemer Arbeitshöhe 03 Fahrbare Auffangwannen erlauben den einfachen Transport im Betrieb 04 Bei hoher Gefahrenlage empfehlen sich abschließbare Umwelt- und Sicherheitsschränke schließen. Bei der Lagerung mehrerer Fässer bieten sich Flächenschutzsysteme an, sie sorgen neben der Sicherheit auch für klar definierte Abstellflächen. Mobile Schutzeinrichtungen wie fahrbare Auffangwannen und Werkstattwagen mit Auffangwanne (Bild 3) erlauben den einfachen Transport im Betrieb ebenso wie der Kanisterabfüllbock das Entleeren von bis zu 60 l Kanistern ergonomisch erleichtert. Dürfen die gelagerten Stoffe aufgrund hoher Gefahrenlage nicht für jeden zugänglich sein, empfehlen sich abschließbare Umwelt- und Sicherheitsschränke (Bild 4). Die Sicherheitsschränke bieten zusätzlich noch Schutz gegen Feuereinwirkung von außen und sind mit Be- und Entlüftungsan- 05 Größere Faltwannen aus PVC-Plane ermöglichen die schnelle Rettung ganzer EURO-Paletten schluss nach außen auch für die Aufstellung in Arbeitsräumen geeignet. Sollen größere Mengen geschützt im Freien gelagert werden, sind Sicherheits-Raumcontainer die Lösung. Bei besonderem Schutz gegen Feuer erlauben begehbare Brandschutzlager die sichere Lagerung. Müssen Altöl, Lösemittel oder Altakkus zwischengelagert werden, sind für stationäre Zwecke Schmierstofftanks aus GFK oder HDPE mit Auffangwanne ideal. Der mobile Gefahrstoffsammler mit 400, 600 oder 980 l Fassungsvermögen erlaubt auch die Entsorgung vor Ort, z. B. Ölwechsel an Baumaschinen. Feststoffe und gefährliche Produkte wie Bleiakkus können in der Mobilbox (170 und 250 l) oder der größeren 06 Mit im Trolley Notfallsets sind die wichtigsten Utensilien schnell vor Ort untergebracht CEMbox (150 bis 750 l) sicher untergebracht werden. Für die Lagerung von Altstoffen in Fässern und Kanistern empfehlen sich die Sammel- und Gefahrstoffstationen, die auch 200 l Fässer aufnehmen können. Im Fall der Fälle Auch größte Vorsicht und beste Sicherheitseinrichtungen bewahren nicht immer vor einem Unglück. Dann kommt es auf schnellste Reaktion an, um das Schadensausmaß möglichst gering zu halten. Auch für diesen Fall bieten die Spezialisten einige praxisbewährte Lösungen. So erlaubt die platzsparende Faltwanne im Fahrzeug z. B. bei Leckagen von Kanistern oder Eimern schnelle Hilfe, größere Faltwannen aus PVC-Plane ermöglichen die schnelle Rettung ganzer EURO-Paletten und fassen bis zu 210 l Inhalt (Bild 5). Ist das Gefahrgut schon auf dem Boden, verhindern flexible Kanalabdeckungen das Eindringen von Stoffen in die Kanalisation. Mit den Cemsorb-Bindemitteln „Universal“ und „Öl“ können Säuren, Laugen und Öle sicher aufgesaugt und entsorgt werden. Wasserabweisende Saugvliese entfernen Öl von der Wasseroberfläche. Notfallsets, bei denen die wichtigsten Utensilien wie Handschuhe, Entsorgungssäcke, Saugvliese etc. im Trolley (Bild 6) oder in der Umhängetasche sicher verstaut sind, dienen dem schnellen Rettungseinsatz und sollten in keinem Betrieb fehlen. www.cemo.de Der Betriebsleiter 7-8/2015 29

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