Aufrufe
vor 2 Jahren

Der Betriebsleiter 6/2016

Der Betriebsleiter 6/2016

MONTAGE- UND

MONTAGE- UND HANDHABUNGSTECHNIK Mensch-Roboter-Kollaboration auf dem neuesten Stand Kleben, schrauben, schleifen, polieren, messen, prüfen, montieren oder verpacken: Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der kollaborierenden Leichtbauroboter zeigt Universal Robots auf der Automatica. „In Zukunft sind es nicht mehr nur die Produkte selbst, die unseren Kunden die nötige Flexibilität bieten“, so Esben H. Østergaard, CTO und Mitbegründer des Spezialisten für Mensch-Roboter-Kollaboration. Besucher haben auf der Messe die Gelegenheit, die hochflexiblen Einsatzmöglichkeiten der Roboterarme des Herstellers zu erkunden. Einen Vortrag darüber, wie kollaborierende Roboter als multifunktionale Werkzeuge in einer mobilen Flotte Produktionsumgebungen verändern, gibt es am 22. Juni um 14.30 Uhr im Automatica Forum. Redner ist Matt Bush, ehemaliger Director of Operations bei der Scott Fetzer Electrical Group, inzwischen CCO und Co-Founder bei Hirebotics. Automatica: Halle B5, Stand 518 und 341 www.universal-robots.com Optimierungen bei Transportsystem und Förderbändern Auf der Automatica präsentiert Montech das optimierte Transportsystem LT40 und die 4.0-fähigen Förderbänder TB30 und TB40. Die Band - strecken des LT40 sind von Gurt- auf Zahnriemen umgestellt worden, um Energieverbrauch und Verschleiß zu verringern und gleichzeitig die Förderlast zu erhöhen. Für mehr Präzision haben die Werkstückträger und die Aufsetz- und Positioniervorrichtung ein neues Zentriersystem erhalten. Neu bei dem Transportsystem ist außerdem das Regelgerät Multi- Anzeige Transportdreiräder für Ihre Betriebslogistik D-33263 Gütersloh PF.3326 www.wulfhorst.de Info@wulfhorst.de Telf.0049/5241/98680 Drive, mit dem bis zu zwölf Bandstrecken betrieben werden können. Die Förderbänder TB30 und TB40 sind flexibler und effizienter geworden. Ihre Bedienung per Touch-Panel am Förderband ist intuitiv. Im autonomen Betrieb können Start/Stopp, Geschwindigkeit, Beschleunigungsrampe und Laufrichtung eingestellt werden. Im Positionierbetrieb kann zusätzlich ein Verfahrzyklus mit Verfahrweg und Verweilzeit eingegeben werden. Automatica: Halle A5, Stand 425 www.montech.com Neue Markierpistole mit großem Markierfenster für mobile Anwendungen Die neue Nadelmarkierpistole e-mark-XL bietet als Variante der Markierpistole e-mark ein deutlich größeres Markierfenster. Dieses misst 120 x 40 mm und ist damit um ca. 50 % größer als bei der Basisversion e-mark. e-mark XL hat bei 270 x 254 x 330 mm (H x B x T) ein Gewicht von nur 3,6 kg. Damit ist es das Gerät akkubetriebenes Nadelmarkiersystem zur mobilen Verwendung prädestiniert. e-mark XL erlaubt die Markierung vieler verschiedener Materialien und erzielt dabei eine hohe Qualität und Genauigkeit. Die Zeichengröße der Markierungen ist von 1 bis 99 mm wählbar. Die Werkstücke können mit neun verschiedenen Stufen an Schlagkraft bearbeitet werden Markierungen bis zu einer Tiefe von 0,3 mm sind möglich. Der Controller e1 ist direkt in die Markierpistole integriert. Die einfache Programmierung erfolgt über ein eingebautes Folien- Tastenfeld und mit verschiedenen Funktionen belegte Sondertasten. Das Nadelmarkiersystem beherrscht Schrift und Logos in verschiedenen Ausrichtungen und auch DataMatrix-Codes. Für den schnellen Datenaustausch mit einem PC sowie für Updates der Firmware ist eine USB-Schnittstelle enthalten. Automatica: Halle A5, Stand 226 www.sic-marking.de Sechsachs-Roboter für alle Facetten der Automation Auf der Automatica zeigt Stäubli Robotics erstmals die enorme Bandbreite der neuen TX2-Baureihe. Die Sechsachser beherrschen mit ihrer clean, consistent Performance alle Facetten der Automation von der High-Output-Serienproduktion über Industrie 4.0-Anwendungen bis hin zur Mensch-Roboter-Kollaboration und das unter allen erdenklichen Produktionsbedingungen. In München wird Stäubli die Performance dieser Roboter in einer Vielzahl von Demo-Applikationen auf seinem bis dato größten Automatica- Messestand in Szene setzen. Im Mittelpunkt steht dabei eine realitätsnahe Smart Factory, in der unterschiedliche TX2 Modelle in mehreren verketteten Zellen ihre Industrie 4.0-Kompatibilität sowie ihre kollaborativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei kommt erstmals die Studie HelMo zum Einsatz. Der Helfer für Montageaufgaben ist ein fahrbares, autonomes Robotersystem, das einen TX2 Sechsachser für mobile Einsätze qualifiziert. Die Besonderheit der neuen Roboter, die in den drei Modellreihen TX2-40, TX2-60 und TX2-90 im Traglastbereich von 2 bis 15 kg mit Reichweiten von 515 bis 1450 mm angeboten werden, liegt in ihrer Sicherheitstechnik. Mit der TX2-Baureihe und der CS9 Sicherheitssteuerung schlägt Stäubli Robotics ein neues Kapitel der Mensch-Maschine-Kooperation auf. Die Sechsachser verfügen über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen sind TÜV-zertifiziert und erfüllen die strengen Anforderungen der Sicherheitskategorie SIL3-/PLe Automatica: Halle B5, Stand 32 www.staubli.com 18 Der Betriebsleiter 6/2016 ulfhorst.indd 1 03.09.2015 13:00:03

Innovative Wiederverwendung von modularen Technologien für alte und neue Fabriken ReBORN ist ein europäisches Forschungsprojekt der Maschinenbauindustrie, bei dem die Wiederverwertung von stillgelegten Maschinen und Geräten eine zentrale Rolle spielt. Die Firma IEF-Werner war von Anfang an dabei, um dieses „Industrie 4.0“– Projekt federführend zu unterstützen. Auf der Messe Automatica in München werden die finalen Ergebnisse präsentiert. Die Ingenieure des Automatisierungsspezialist IEF-Werner entwickelten für ReBORN eine intelligente Daten- und Energieversorgungsschnittstelle, die es ermöglicht, Maschinenkomponenten per Plug & Play zu installieren. Die Plug & Play-Technologie bietet die Möglichkeit, Geräte sofort ohne weitere Einstellungen oder zum Beispiel die Verlegung von zusätzlichen Versorgungsleitungen zu verwenden. Diese neuartige Technologie wird stillgelegten oder modernisierten Fertigungsanlagen und Betriebsgeräten neues Leben einhauchen und eine schnelle Wiederverwendung in neue Produktionslinien ermöglichen. Ebenfalls passend zum Thema „Industrie 4.0“ stellt IEF-Werner auf der Messe die Standardzelle „roboCELL“ vor. Mit diesem offenen Maschinenkonzept lassen sich schnell und einfach automatisierte Produktionsprozesse umsetzen. Weil diese Lösung aus standardisierten Komponenten aufgebaut ist, kann sie maßgeschneidert an individuelle Aufgaben der Kunden angepasst werden. Automatica: Halle A5, Stand 413 avero Das Arbeitsplatzsystem. www.ief-werner.de Lösungen für eine effiziente teilautomatisierte und Industrie-4.0-fähige Handmontage Auf der diesjährigen Automatica präsentiert Roemheld Komponenten und Systeme für eine effiziente teilautomatisierte und Industrie-4.0-fähige Handmontage. Die Unternehmensgruppe zeigt unter anderem zwei Arbeitsplatzlösungen für die Montage von Differentialgetrieben und Bremszylindern. Den Messebesuchern bietet der Roemheld-Stand außerdem eine breite Auswahl an Spanntechnikprodukten zum Thema Industrie 4.0, darunter die elektrisch betriebenen Spannelemente der E-TEC-Baureihe, Komponenten für eine automatisierte Werkstückspannung und Module zur drahtlosen Fernüberwachung von Vorrichtungsdrücken. Zusätzlich werden Einpressvorrichtungen aus dem modular aufgebauten Sortiment der Montage- und Handhabungstechnik vorgestellt. Automatica: Halle 5, Stand 322 www.roemheld.de Sicherheitslösungen für die Kollaboration von Mensch und Roboter Der Schmersal Safety Controller wird bereits in über 30 000 Robotern und ermöglicht eine Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) ohne trennenden Schutzzaun. Bei dem Safety Controller handelt es sich um eine Sicherheitssteuerung, die dem Roboter eine definierbare dreidimensionale Arbeitszone vorgibt und sofort registriert, wenn dieser Bereich verlassen wird. In einem solchen Fall wird der Roboter umgehend von dieser Steuerung stillgesetzt. Zugleich überwacht der Safety Controller zu jedem Zeitpunkt die Geschwindigkeit in Richtung der Begrenzung. Das heißt, dass die Geschwindigkeit immer nur so groß sein darf, dass der Roboter jederzeit abbremsen kann, ohne den erlaubten Bewegungsraum zu verlassen. Eine Überwachung von Bewegungen und Geschwindigkeit bei der MRK ist zudem auch mit Hilfe der Sicherheitssteuerung PSC1 von Schmersal in Kombination mit einer entsprechender Sensorik möglich. Mit dem Save Drive Monitoring-Modul (SDM) der PSC1-Steuerung können bis zu 12 Achsen über umfangreiche Funktionen gemäß DIN EN 61800-5-2 sicher überwacht werden. Die große Flexibilität der PSC1-Steuerung basiert u. a. auf der einfachen Konfiguration für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle. Automatica: Halle B6, Stand 326 www.schmersal.com Die Praxis kennen. Auf Erfahrungen bauen. Die Lösung liefern. bott. Effizient arbeiten. Besuchen Sie bott auf der AUTOMATICA I Halle A6 I Stand 326

Ausgabe

© 2018 by Vereinigte Fachverlage GmbH. Alle Rechte vorbehalten.