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Der Betriebsleiter 6/2015

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INTRALOGISTIK Engstelle

INTRALOGISTIK Engstelle beseitigt Optimierung der Übergabestelle zwischen Hochregallager und Produktion Lösungsmöglichkeiten aufzeigen sollte. Förster & Krause wiederum entsandte zunächst einen Planer für mehrere Tage in den Betrieb, um die Arbeitsabläufe nicht nur aus der übergeordneten Perspektive, sondern nach dem Motto „Hands on“ durch tätige Mitarbeit kennenzulernen. Auf dieser Basis entstanden zunächst eine Ist-Analyse und in der Folge mehrere Vorschläge für die Optimierung, die mit Steinco diskutiert und umgesetzt wurden. Materialfluss neu strukturiert Bei einem Hersteller von Rollen, Rädern und Präzisionsdrehteilen gab es an der Übergabestelle zwischen Hochregallager und Produktion Handlungsbedarf: Die Kapazitäten hatten nicht Schritt gehalten mit der Expansion des Unternehmens. Nach einer Analyse der Arbeitsabläufe wurde die Engstelle schließlich durch Automatisierung der Fördertechnik und Optimierung des Materialflusses beseitigt. Der neu strukturierte Materialfluss sieht jetzt so aus, dass die einzulagernden Paletten auf eine kurze Förderstrecke aufgegeben und von dort einem Verfahrwagen übergeben werden. Er transportiert die Paletten bis vor die Zielgasse des HRL und fördert die Palette auf die Einlagerstrecke, wo sie vom manuellen Regalbediengerät übernommen werden. Auszulagernde Paletten werden auf eine zentrale Auslagerstrecke übergeben, wiederum vom Verfahrwagen übernommen und an eine Übergabeposition transportiert. Von dort werden die Paletten zum Kommissionierplatz gefördert, die ein Abzählen bzw. Verwiegen der zu kommissionierenden Teile ermöglicht, ohne dass die Palette den Platz verlassen muss. Hierfür sorgen integrierte Wägezellen und eine Vorrichtung, die das Schütten der Teile aus dem Behälter heraus erlaubt. Anschließend wird die Palette, wie oben beschrieben, wieder eingelagert. Wenn ein kompletter Behälter kommissioniert werden soll, wird die Leerpalette automatisch dem Leerpalettenmagazin zugeführt, so dass ein Palettenkreislauf entsteht. In jedem Betrieb, der kontinuierlich wächst, entstehen Engstellen oder „bottlenecks“, die nachhaltig die Produktivität beeinträchtigen können, wenn sie nicht beseitigt werden. Im Materialfluss der Steinco GmbH in Wermelskirchen – einem führenden Hersteller von Rollen, Rädern und Präzisionsdrehteilen – gab es eine solche Engstelle direkt am Übergabepunkt vom Hochregallager, in dem die Vorprodukte lagern, zur Produktion. Dort werden überwiegend Einzelteile, Baugruppen und Fertigteile gelagert, um sie später der Weiterbearbeitung zuzuführen. Als Lagerbehälter, die auf Europaletten ein- und ausgelagert werden, verwendet man 800 x 1000 mm große Boxen mit Öffnungen, die das manuelle Entnehmen erleichtern. Teilweise werden die Behälter komplett ausgelagert, meistens aber werden nur Teilmengen abgezählt bzw. verwogen und der Behälter wieder eingelagert. Gründliches Vorgehen: Konzeptanalyse als Basis Ausgangsbasis der Optimierung war eine räumlich beengte Vorzone mit einer zentralen Aufgabe-Stichbahn. Die Wege für die ein- und auszulagernden Behälter waren nicht eindeutig vorgegeben, und die Zugriffszeit – so die Verantwortlichen – waren eindeutig zu hoch. Steinco ging diese Aufgabe ganz grundsätzlich an und beauftragte Förster & Krause mit einer Konzeptanalyse, die verschiedene Höhere Leistung – verbesserte Ergonomie Mit diesem Materialfluss kann Steinco auf dem zur Verfügung stehenden knappen Raum weitaus größere Teilemengen kommissionieren und größere Behältermengen umschlagen. Zugleich bieten die Kommissionierplätze höheren ergonomischen Komfort. Bei der Planung und Umsetzung wurde berücksichtigt, dass in naher Zukunft die manuellen Regalbediengeräte des Hochregallagers automatisiert werden und dann höhere Spielzahlen erreichen. Die Vorzone ist schon jetzt drauf eingerichtet. www.foerster-krause.de Im Fokus Effizienz Sicherheit Nachhaltigkeit 10 Der Betriebsleiter 6/2015

INTRALOGISTIK Robuster Anfahrschutz für Regale Der neue, robuste Anfahrschutz L von Item verhindert ähnlich wie eine Leitplanke, dass Regale von Gabelstaplern oder Transportwagen beim Abbiegen angefahren werden, wodurch sie beschädigt werden könnten. Der Anfahrschutz wird sicher im Boden verankert und ist nicht mit dem Regal oder Gestell verbunden. Wie eine Leitplanke verhindert er bei einem Aufprall, dass der Impuls des Wagens auf die Betriebseinrichtung übertragen wird. Der L-förmige Anfahrschutz ist 405 mm hoch und erfüllt die Anforderungen für eine mechanische Abdeckung der Eckbereiche gemäß DGUV-Regel 108-007 (früher Palette optimiert Logistik in Hygiene-Bereichen Die weiterentwickelte Hygienepalette Hygienic i7.1 im Industriemaß von Cabka-IPS eignet sich für die Lebensmittel-, Fleisch- und Pharmalogistik und andere Umgebungen mit höchsten Hygieneanforderungen. Die Palette besteht ausschließlich aus lebensmittelechtem HDPE-Kunststoff. Die durchgehend geschlossene, glatte Oberfläche verhindert, dass sich Schmutz festsetzt. Sie weist keine Nähte, Schlitze, Rillen oder andere Hohlräume auf, an denen sich Schimmel oder Bakterien ansiedeln könnten. Die Bauform ermöglicht eine einfache und schnelle Reinigung. Die Ecken an allen Seiten und innenliegend an allen Blöcken und Kufen sind abgerundet. Das reduziert ein Schadensrisiko und optimiert den Transport in automatischen Fördersystemen, weil so verhindert wird, dass sich Gabelzinken an der Palette verkannten und den logistischen Ablauf unterbrechen. www.cabka-ips.com Neu! BGR 234). Die auffällige schwarz-gelbe Warnmarkierung dient als optischer Hinweis gemäß ASR A 1.3 auf die Schutzeinrichtung. Der Anfahrschutz L ist Bestandteil des umfangreichen Sortiments von item an Schutzeinrichtungen zur Vorbeugung von Unfällen und Betriebsstörungen. Das Unternehmen bietet Schutzzäune, Einhausungen, Trennwände, Sicherheitstüren und schlagfeste Flächenelemente. Neben passiven Einrichtungen zur Trennung von Arbeitsbereichen sind auch aktive Schutzmaßnahmen erhältlich, die beispielsweise durch Sensoren erkennen, wenn eine Tür geöffnet wird, und dann automatisch die betreffende Maschine stoppen. Liebe auf den ersten Click: Conneo. Sie ist einzigartig: Sie pulverisiert Ihre Staplerrüstzeiten und steigert die Zufriedenheit Ihrer Fahrer. Sie zickt nicht, sie clickt. Sie schont Ihre Nerven. Sie ist perfekt für Männerhände bei der Arbeit. Sie hält dicht. Sie ist immer und überall für Sie da. Sie macht’s Ihnen einfach. Die neue Treibgasflasche von Westfalengas: Conneo. Schnell wechseln ist ganz leicht: Westfalen AG, Bereich Energieversorgung, 48136 Münster Tel. 0251 695-522, Fax 0251 695-73522 westfalen-conneo.de, conneo@westfalengas.de www.item24.de Westfalen-AG.indd 1 01.04.2015 15:11:01 Der Betriebsleiter 6/2015 11

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