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Der Betriebsleiter 5/2017

Der Betriebsleiter 5/2017

BETRIEBSTECHNIK Clever

BETRIEBSTECHNIK Clever planen, Energie sparen Viel Effizienzpotenzial beim Bau von Lager- und Logistikhallen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind zwei Aspekte im Bau, die in den vergangenen Jahren immens an Bedeutung gewonnen haben und heute nicht mehr wegzudenken sind – auch bei Lager- und Logistikhallen. Vorausschauende Unternehmen haben obendrein erkannt, dass ein „grünes“ Denken nicht nur gut für‘s Image ist: Langfristig wird damit auch die Energieverschwendung gestoppt und bares Geld gespart. Eine nachhaltige Planung macht also die Immobilie und somit das Unternehmen fit für die Zukunft. Mit einer kompetenten Planung lässt sich beim Bau von Lagerund Logistikhallen langfristig einiges an Energie einsparen Welches Potenzial der Neubau einer Lager- und Logistikhalle ganz konkret birgt und auf welche Details geachtet werden sollte, ist den Bauherren selten bekannt. Deshalb ist es wichtig, das Knowhow von Fachleuten zu nutzen und sie frühzeitig in entsprechende Projekte einzubinden. Gemeinsam mit wachsenden Unternehmen entwickelt ein guter Planer eine individuelle, zukunftsfähige Lösung. Er kennt die technischen und baulichen Möglichkeiten, kann Vor- und Nachteile aufzeigen und weiß um die gesetzlichen Vorgaben sowie deren Grenzen. Mit einer kompetenten Planung lässt sich beim Bau von Lager- und Logistikhallen langfristig einiges an Energie einsparen. Freyler Industriebau berät mittelständische Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und betreut den Neubau von der ersten Konzeption bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe. Zukunftsfähiges Konzept als Basis Eine gründliche Analyse steht am Anfang jeder Planung: Was soll gelagert werden? Wie lange? In welchen Mengen? Bei welchen Temperaturen? Wie, wie oft und wie schnell wird die Ware bewegt? Wird noch etwas bearbeitet? Wie läuft die Verladung ab? Wie verlaufen die kürzesten Wege mit möglichst wenigen Kreuzungspunkten? Grundstein für eine Objektplanung von Freyler ist die Erarbeitung des optimalen Funktionslayouts, dabei betrachten die Planer das Projekt immer ganzheitlich. Sie haben nicht nur die Investitions- und Folgekosten im Blick, sondern auch die Möglichkeiten einer späteren Erweiterung oder Umnutzung. Ein weitsichtiges Konzept plant Lager- und Logistikgebäude stets flexibel und garantiert damit einen langfristigen Werterhalt. Natürlich müssen gleich zu Beginn Kommissionierungsabläufe und Lagertemperaturen berücksichtigt werden. Jedoch sollte der Planer darauf achten, dass sich die Halle problemlos nachrüsten lässt: beispielsweise in ein Lager für Tiefkühlprodukte oder Lebensmittel. Wärmeverluste reduzieren Im Winter verliert eine Logistikhalle meist sehr viel Wärme im Ladebereich über offene Tore. Daraus ergibt sich für Freyler Industriebau eine erste konkrete Möglichkeit, Energie und damit Betriebskosten zu sparen: Hier kann es sinnvoll sein, Schleusen und Schnelllauftore zu integrieren und damit den Bereich vom Lager zu trennen. Gleiches gilt für gekühlte Hallen im Sommer - dann aber zum Schutz vor der warmen Außenluft. Beim Bau der Produktions- und Lagerhalle von 2E mechatronic hat Freyler beispielsweise zwischen die Ladezone und die Produktion bewusst das Lager als Temperaturschleuse gebaut. Damit werden in der Fertigung gleich bleibende Temperaturen garantiert, ohne zum Tor hinaus zu heizen. Wird in der Halle auch gearbeitet, können Strahlungsheizungen gezielt Plätze beheizen. Oder diese Bereiche werden von vornherein räumlich abgetrennt, um nicht das gesamte Lager auf eine angenehme 10 Der Betriebsleiter 5/2017

BETRIEBSTECHNIK 01 Das energieeffiziente Gebäude von 2E mechatronic verbraucht 70 Prozent weniger Energie als eine konventionell gebaute Halle 02 Oberlichter sorgen für Tageslicht in der Halle, auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage installiert Arbeitstemperatur aufheizen zu müssen. Bei 2E mechatronic sorgen Sandwichelemente zudem für eine hervorragende Wärmedämmung, weit über die gesetzlichen Vorgaben der EnEV (Energieeinsparverordnung) hinaus. So bleibt ein Lager schon mit wenig Heizwärme frostfrei. Alle Lösungen müssen aber auf die örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten abgestimmt sein, eine Standardlösung gibt es nicht, zumindest keine wirklich sinnvolle. Für und wider Tageslicht Auch das Thema Verglasung sollte präzise durchdacht sein: Einerseits ist natürliches Tageslicht angenehm für die Mitarbeiter, andererseits erzeugt die einfallende Sonne in der Halle Wärme, die wiederum für viele Produkte schädlich ist. Lebensmittel und Papierprodukte beispielsweise vertragen keine direkte Sonneneinstrahlung. Gerade im Hinblick auf eine spätere Umnutzung überdenkt Freyler den Einsatz von Glas sehr Im Fokus Nachhaltigkeit Effizienz Sicherheit genau. Zumal in einer Lager- und Logistikhalle in der Regel weniger Personal arbeitet als in der Produktion. Ebenfalls nachrüsten lassen sollte sich bei Bedarf das Lüftungsund Belichtungskonzept. Maßgeschneiderte Tragkonstruktion Abgestimmt auf das jeweilige Lagersystem realisiert Freyler Industriebau immer eine optimale Hallentragkonstruktion, bei der die Stützen keinen Platz verschwenden und eine flexible Nutzung zulassen. Auch die Hallenhöhe und die damit verbundenen Anforderungen hängen vom Lagersystem ab: Sobald die Lagerguthöhe 7,50 Meter überschreitet, wird aus dem einfachen Lager ein Hochregallager und es gelten besondere Brandschutzbestimmungen – eine Sprinkleranlage wird beispielsweise zur Pflicht. Dies sind nur einige Aspekte, die immer in Abhängigkeit zum ganz konkreten Bauvorhaben betrachtet werden müssen. Auch bei „einfachen“ Logistikhallen ist ein individuelles Konzept empfehlenswert, das gemeinsam mit kompetenten Planern entwickelt wird, denn „schnell und billig“ hilft beim Bauen niemandem wirklich weiter. www.freyler.de 03 Vom Lager gehen die Tore zur Be- und Entladung der Lkw ab. Das Lager wurde als Temperaturschleuse angelegt: Schnelllauftore garantieren, dass möglichst wenig Außenluft in die Produktion gelangt Mehr Informationen unter: www.boge.de/hst „Vielleicht die effizienteste Art, ölfreie Druckluft zu erzeugen. Mit Sicherheit die intelligenteste.“ Thorsten Meier, Geschäftsführer BOGE Kompressoren BOGE zündet mit der High Speed Turbo-Technologie die nächste Stufe der ölfreien Druckluft! Schon dass die Aggregate auf halbe Größe und ein Drittel des Gewichts geschrumpft sind, kommt einem Quantensprung gleich. Einzigartig macht die BOGE HST-Technologie jedoch das geniale Konstruktionsprinzip, das auf eine luftgelagerte Motorwelle setzt. Drehzahlen jenseits von 120.000 U/Min. schrauben die Effizienzwerte nachhaltig in die Höhe und lassen die Gesamtkosten um ca. 30% sinken. BOGE High Speed Turbo – der neue Antrieb für die Industrie.

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