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Der Betriebsleiter 5/2015

Der Betriebsleiter 5/2015

FERTIGUNGSTECHNIK

FERTIGUNGSTECHNIK Zeitkonten allzeit im Überblick Personalverwaltung durch Softwareeinführung erheblich erleichtert zeitkonto und Freizeitausgleichskonto für Wochenendarbeit ein Vorarbeitskonto von jedem Mitarbeiter aufgebaut wird. Für eine faire Brückentagsregelung soll jeder Mitarbeiter statt der festgeschriebenen 38 Wochenstunden 39 Wochenstunden arbeiten. Nach eingehender Recherche und einem Erstkontakt auf der CeBIT entschied man sich bei Martin Braun für die Softwarelösung des Essener Unternehmens GFOS. Nach Aussage von Daniela Tölke ist die Entscheidung zugunsten von GFOS darauf zurückzuführen, dass der Anforderungskatalog erfüllt werrden konnte: „In der gfos-Software kann man sehr umfangreiche Zusammenhänge abbilden. Vor allem die Abbildung sämtlicher Arbeitszeitmodelle und die Überstundenkonten waren uns wichtig.“ Aufgrund des enormen Firmenwachstums sollte ergänzend zur Zeiterfassung die Zutrittskontrolle eingeführt werden. „Ziel war in erster Linie die Sicherung der Außenhaut mittels eines Türöffners“, berichtet Daniela Tölke, „aber auch die Produkte und die Produktion selbst sollten stärker abgesichert werden. Dass beide Lösungen aus einer Hand kommen, stellt einen klaren Vorteil dar.“ Die Einführung des neuen Systems lief von Anfang an gut. Sowohl die Mitarbeiter als auch der Betriebsrat wurden von Beginn an in das Geschehen mit einbezogen, wodurch eine große Transparenz herrschte. Fazit Bei einem Hersteller von Backmitteln lief die Zeiterfassung noch über Stechuhr und Stempelkarten und die Urlaubsplanung wurde händisch durchgeführt. Die Einführung einer Zeiterfassungssoftware brachte große Erleichterung. Die Martin Braun Backmittel & Essenzen KG versorgt mehr als 16 000 Kunden des backenden Gewerbes mit Rohstoffen und Halbfabrikaten. Zum Sortiment gehören u. a. Backmittel, Füllungen, Sahnestandmittel, Aromen, Glasuren, Gelier- und Bindemittel, Dekore und Kekse. Jährlich verlassen fast 34 000 Tonnen Ware die moderne Produktion in Hannover. „Die Größe des Unternehmens sowie tarifvertragliche Regelungen, verschiedene Arbeitszeitmodelle und interne Sonderregelungen bedeuten einen enorm hohen manuellen Aufwand“, berichtet Daniela Tölke, Leiterin Personalbetreuung und -abrechnung. Daher war es das Ziel, eine technische Lösung zu finden, die diesen hohen Ressourcenaufwand verringert. So forderten vor allem die Zeiterfassung, die noch mit der Stechuhr und Stempelkarten stattfand, und die Urlaubsplanung, die händisch durchgeführt werden musste, einen hohen Aufwand. Mit zunehmendem Wachstum des Unternehmens, war dies nicht mehr manuell zu handhaben. Aus diesem Grund entschied man sich, eine Software einzuführen, um die Prozesse zu optimieren. Vielfältige Anforderungen Neben den umfangreichen Arbeitszeitmodellen, die von Früh- und Spätschicht über Nachtschichten bis hin zu verschiedenen Teilzeitmodellen reichen, sollten auch Tarifvereinbarungen abgebildet werden, Sonderregelungen im Urlaubsbereich erstellt sowie ein Gleitzeit,- Freizeitausgleichs- und Vorarbeitskonto geführt werden können. Eine Besonderheit des Unternehmens liegt darin, dass neben dem üblichen Gleit- Durch die Einführung der Zeiterfassung haben sich wesentliche Vorteile ergeben. Der manuelle Aufwand hat sich verringert und Auswertungen stehen schneller zur Verfügung. Mittels einer Schnittstelle zu SAP können die Lohndaten übermittelt werden, wodurch die monatliche Vorbereitung der Entgeltabrechnung ebenfalls um einiges erleichtert wurde. Zudem ist es nun möglich, Änderungen im Tarifvertrag o.ä. schnell umzusetzen. Insgesamt haben sich alle Erwartungen an die gfos-Software erfüllt. www.gfos.com Im Fokus Effizienz Sicherheit Nachhaltigkeit Effektivität und Transparenz durch Zeiterfassung Das Modul gfos.Workforce | Zeiterfassung steht für orts- und zeitunabhängige Erfassung der Arbeitszeiten. Die Personalzeiterfassung verarbeitet alle Ereignisse in Echtzeit. Eine Übersicht der aktuellen Anwesenheit oder eine Betrachtung vergangenheitsbezogener Daten ist jeder Zeit auf Knopfdruck möglich. Standardisierte Schnittstellen erlauben eine vollständige Integration in die bestehende Softwarelandschaft. 20 Der Betriebsleiter 5/2015

FERTIGUNGSTECHNIK Roboterhersteller setzt auf kompakte CNC-Maschine Das spanische Unternehmen PAL Robotics hat kürzlich eine CNC Mini Mill von Haas erhalten, die es einsetzt, um verschiedene kritische Teile seines jüngsten humanoiden Service-Roboters zu entwickeln und zu fertigen. Bisher wurden alle Metallteile, aus denen diese Roboter bestehen, von externen Zulieferern in Spanien und aus dem Ausland eingekauft. „Unterauftragnehmer haben Vorzüge, aber auch Nachteile“, meint CEO Francesco Ferro, „insbesondere in der Prototypen- und Entwicklungsphase eines neuen Designs. So besteht eine komplexe Baugruppe, wie eine Hand, aus sehr präzisen Metallteilen. Wenn wir im Rahmen des Entwurfsprozesses Änderungen und Optimierungen vornehmen, kann sich die Erstellung der Prototypen aufgrund der Lieferfristen erheblich verzögern. Die Mini Mill von Haas hat die für unsere Werkstatt ideale Größe und Leistung.“ Die kompakte und beliebte Haas Mini Mill ist standardmäßig mit einer SK40-Spindel mit 5,6 kW und 6000 min -1 ausgestattet. Damit bietet sie mehr als genug Leistung, um Stahl und Aluminiumlegierungen zu bearbeiten. Mit 914 x 305 mm hat der Arbeitstisch die perfekte Größe für kleine bis mittlere Werkstücke. Zudem kann er mühelos einen Drehtisch für die Mehrachsenbearbeitung aufnehmen. Der Tisch ist sogar für eine Last von bis zu 227 kg ausgelegt! „Da es unsere erste CNC-Maschine ist, war es wichtig, dass sie einfach zu programmieren und zu bedienen sowie auch zuverlässig ist“, so Ferro. www.haascnc.com Raumlüftung reinigt verschmutzte Luft bei Metallverarbeitern Saubere Luft dank geringer Luftverwirbelungen: Eine neue Raumlüftung der Kemper GmbH reinigt die verschmutzte Luft in metallverarbeitenden Betrieben effektiv von gefährlichen Feinstaubpartikeln. Der CleanAir- Tower setzt auf das von der Berufsgenossenschaft empfohlene Prinzip der Verdrängungslüftung. Verschmutzte Luft gelangt dadurch nicht in unbelastete Bereiche. Den kontaminationsfreien Staubaustrag hat Kemper zum Patent angemeldet. Die Luftumwälzung des CleanAirTowers, bei der die bereits erwärmte Luft oben angesaugt und unten nach der Filterung wieder zugeführt wird, optimiert auch das Energiemanagement. Betriebe entgehen einer erneuten Beheizung der Halle und sparen so enorme Energiekosten ein. Vor allem im Winter steigt dadurch die Effizienz der Heizung. Durch die kontinuierliche Lüftung von unten verbessert sich zudem das Raumklima. „Mit dem CleanAirTower gehen Schweißbetriebe in Sachen Arbeitsschutz sowie Kosteneffizienz einen Schritt weiter“, betont Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH. „Eine solche Raumlüftung ist nicht nur eine optimale Ergänzung zu Punktabsaugungen am Entstehungsort von Staub- oder Rauchquellen.“ Der CleanAirTower schütze die Mitarbeiter vor allem auch in solchen Arbeitsumgebungen, in denen Punktabsaugungen wegen des Hallenlayouts oder der Größe der Werkstücke nicht realisiert werden könnten. www.kemper.eu SMARTER PRODUCT USABILITY SO GUT WAR ABSICHERUNG NOCH NIE. SICHERHEITS- LASERSCANNER RSL 400 Mit zwei autarken Schutzfunktionen, 8,25 m Reichweite und einem Winkelbereich von 270° setzt der RSL 400 neue Standards in der Sicherheitssensorik. easy handling. Rolf Brunner, Technical Head of Product Center Safety www.leuze.de

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