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Der Betriebsleiter 4/2019

Der Betriebsleiter 4/2019

INTRALOGISTIK Die smarte

INTRALOGISTIK Die smarte Art der Gefahrstofflagerung Alles wird smart, auch die Gefahrstofflagerung. Der Abruf von aktuellen Dokumentationen und weiteren Services ist heute app-gesteuert möglich – so ist zu jeder Zeit eine Einsicht in alle wichtigen sicherheitsrelevanten Daten garantiert. Der Betriebszustand eines Gefahrstofflagers und die Kenntnis über die gelagerten Gefahrstoffe sind der Schlüssel zur allgemeinen Sicherheit des Lagergutes und der Umgebung. Moderne Sensorik stellt dabei eine Vielzahl an Daten zur Verfügung, mit deren Hilfe sich Brandschutzlager extern überwachen lassen. Neu bei der Ausstattung von Gefahrstofflagern ist die Nutzung der Sensordaten für maßgeschneiderte e-Services und Dienstleistungen. Mittels der gesammelten Zustandsdaten ist der Anwender jederzeit über den Betriebszustand seines Gefahrstofflagers im Bilde und kann gegebenenfalls frühzeitig reagieren. Alle Daten der Raumsysteme bis hin zu Anzeige service- und wartungsrelevanten Daten können digital abgerufen werden. Im Falle eines nahenden Brandrisikos wird rechtzeitig ein Alarm generiert und an vorher festgelegte Empfänger per SMS, Anruf und/oder Email versendet. www.denios.de AMI verstärkt Fokus auf Automatisierung und Vernetzung Die Welt der Intralogistik steht nicht zuletzt aufgrund des stetig wachsenden E-Commerce-Markts und der Realisierungsbestrebung der Unternehmen in Sachen Digitalisierung sowie der zunehmenden Anlagenkomplexität vor großen Herausforderungen. Die dahinterstehenden Ansprüche der Betreiber können ohne hocheffiziente Systemen und Anlagen der Intralogistik nicht mehr bewältigt werden. Für die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH Grund genug, den Fokus ihrer unternehmerischen Ausrichtung noch stärker als bisher auf die Automatisierung sowie die Vernetzung intralogistischer Komponenten und Teilsysteme auszurichten. „Wir fokussieren unser Geschäft im Bereich der Automatisierung stärker, weil der Markt dieses Engagement verlangt und wir damit auch den Ansprüchen der Betreiber nach höherer Systemflexibilität und Vernetzung der Intralogistik entsprechen“, so AMI-Geschäftsführer Stefan Brenner. Wertvolle Unterstützung bei diesem Engagement erhält AMI dabei durch die hohe eigene Fertigungstiefe von über 87 %, die es erlaubt, in hohem Maße auf kundenspezifische Wünsche in Bezug auf die konstruktive Auslegung und Planung der jeweiligen Intralogistiklösung einzugehen. In diesem Kontext kommt der Integration und Vernetzung robotergestützter Lösungen und unterstützender Logistik- Softwarelösungen eine zentrale Bedeutung zu. Über alles betrachtet gehört bei AMI zur Philosophie der verstärkten Ausrichtung in der Automatisierung, dass man gemeinsam mit dem Kunden die für die entsprechende Aufgabenstellung passende Intralogistiklösung mit dem richtigen Automatisierungsgrad erarbeitet. www.ami-foerdertechnik.de Neues bei Ballenpressen und Verpackungspolstermaschinen gbo.indd 1 26.03.2019 08:50:29 HSM stellt neue Entsorgungslösungen vor: so z. B. die kompakte horizontale Ballenpresse HSM HL 7009 MGB mit einer Presskraft von 700 kN. Sie ist für die Entleerung von mit Kartonagen oder Folien gefüllten Müllgroßbehältern konzipiert, die über 1 x 1 100 l oder 2 x 240 l Fassungsvermögen verfügen. Die Befüllung der Ballenpresse erfolgt durch eine integrierte hydraulische Hub-Kipp-Vorrichtung. Das bedeutet eine deutliche Reduzierung der Personalbindung bei der Verdichtung der Wertstoffe. Dank der groß dimensionierten Einfüllöffnung stellen auch sperrige Kartonagen kein Problem dar. Eine hydraulische Schiebetür sorgt für Bedienkomfort und Bedienersicherheit bei der Ballenentnahme. Die 4-fach horizontal umreiften Ballen erzielen dank der optimierten Ballenabmessungen und -gewichte eine optimale Lkw-Auslastung. Neu ist auch die Verpackungspolstermaschine HSM ProfiPack P425. Sie polstert gebrauchte Kartonagen auf und macht daraus universell einsetzbares Verpackungsmaterial. Dies spart nicht nur Kosten, sondern stellt gleichzeitig einen sinnvollen und praktischen Beitrag zum Umweltschutz dar – eine perfekte Lösung für Versand- und Lagerbereiche. Das Zuschneiden und Aufpolstern erfolgt in einem Arbeitsgang, das zeitaufwändige Zuschneiden der Kartonagen entfällt. www.hsm.eu Ergonomisches Aufnehmen und Ablegen von Werkstücken in Bodennähe Kartons, Metallwaren oder Säcke von bodennahen Paletten ergonomisch aufzunehmen, ist die Stärke des neuen Jumbo Low-Stack der J. Schmalz GmbH. Die Handhabungslösung, die auch zum Eintauchen in Transportbehälter wie Gitterboxen und Kisten geeignet ist, basiert auf dem Baukasten der Vakuum- Schlauchheber JumboErgo sowie Sprint. Sie hat eine Tragkraft von bis zu 80 kg bei saugdichten Werkstücken. Mit dem Jumbo Low-Stack können Anwender in aufrechter Körperhaltung Werkstücke in tiefen Lagen aufnehmen und ablegen. Eine anwendungsspezifische Besonderheit ist das neue Bedienkonzept: Der Mitarbeiter steuert die Auf- und Abbewegung durch einfaches Drehen eines vertikalen Griffes, der bei der Hubbewegung durch seine Hand gleitet. So hat er während des gesamten Hebevorgangs die volle Kontrolle. Zudem hat Schmalz den Jumbo Low-Stack mit einer neuartigen Ablösefunktion ausgestattet, die das Restvakuum zwischen Greifer und Werkstück eliminiert. Der Anwender kann dadurch den Sauggreifer ohne zusätzlichen Kraftaufwand vom Werkstück ablösen. Um ein sicheres Greifen unterschiedlicher Werkstücke zu ermöglichen, stehen verschiedene Sauggreifer zur Verfügung. www.schmalz.com 30 Der Betriebsleiter 4/2019

INTRALOGISTIK Hubtische mit Rollenbahn für die Möbelindustrie 200 mm bis Oberkante Tragrolle – das war die Kernforderung an Hubtische mit Rollenbahn, die ein bekannter Hersteller von Mitnahmemöbeln für seine Fertigung suchte. Denn 200 mm beträgt die Bauhöhe der Rollenbahnen, von denen der Kunde einige Kilometer in seinem Werk installiert hat. Auf diesen Bahnen werden bis 1 500 kg schwere MDH-Plattenstapel vom Zuschnitt zu den diversen Bearbeitungsmaschinen transportiert, und von dort aus weiter zu den Kommissionier-Arbeitsplätzen. An allen diesen Stationen müssen die Platten von den Werkern per Hand aufund wieder abgestapelt werden – ohne Hebehilfen eine Tätigkeit, die ordentlich ins Kreuz geht. Die ergonomische Gestaltung dieser Arbeitsplätze mit Hilfe von Hubtischen, um die Stapel auf eine bequeme Greifhöhe anheben zu können, war daher eine dringende Aufgabe. Die Flexlift Hubgeräte GmbH konnte diese Hubtische auf Basis ihrer hydraulischen Flachhubtische der Baureihe F-CE realisieren: Inklusive der Rollenbahn mit Tragrollen Ø 50 mm wurden diese Tische letztendlich sogar noch etwas flacher gebaut (Bauhöhe ± 10 mm einstellbar), damit die Höhe bei Montage der angrenzenden stationären Rollenbahn angepasst werden kann. Die Tischplattformen wurden 600 mm breit gebaut, entsprechend den verwendeten Transportplatten der Plattenstapel. Weil verschieden lange Transportplatten im Umlauf sind (kurze Platten z. B. für Einlegeböden, lange Platten für Seitenwände), wurden 1 400 und 2 200 mm lange Hubtische realisiert. Selbstverständlich wurden diese Tische als Arbeitsplatz-Hubtische von Flexlift in vollem Umfang entsprechend den Sicherheitsvorschriften (Maschinenrichtlinie und EN 1570) ausgeführt. Eine spezielle Lösung hat der Hersteller dabei als Abrollsicherung für die Rollenbahn entwickelt: Die Tragrollen sind in einem separaten Rahmen eingebaut, der in der Tischplattform geführt ist. Nur in der unteren Endlage des Hubtisches, in der der Plattenstapel auf- bzw. abgeschoben wird, laufen die Tragrollen frei. Sobald der Hubtisch angehoben wird, sind alle Tragrollen automatisch gebremst. Nachdem zunächst einige Musterarbeitsplätze eingerichtet wurden, hat der Kunde nach und nach sämtliche ca. 80 Arbeitsplätze mit diesen Hubtischen ausgestattet. Die Mitarbeiter, die an diesen Arbeitsplätzen beschäftigt sind, möchten sich ein Arbeiten ohne die Flexlift-Tische nicht mehr vorstellen. www.flexlift.de Neue Niederhubwagen und Doppelstockbelader: schmale Bauweise, breites Portfolio Sie sind allesamt schmaler als eine Europalette und sorgen für ebenso effizientes wie sicheres Arbeiten in engen Räumen: Die neuen Niederhubwagen und Doppelstockbelader von Linde Material Handling machen als Mitgängermodelle wie auch in der Variante mit ausklappbarer Fahrerplattform eine besonders schlanke Figur. Neben ihrer kompakten Bauweise punkten die leistungsstarken und robusten Geräte durch bessere Sicht auf die Last, höheren Bedienerkomfort sowie eine große Zusatzausstattung. „Platz ist in der Logistik ein knappes Gut. Ob beim Be- und Entladen von Lkw oder dem Ein- und Auslagern von Paletten – enge Räume und schmale Gänge erschweren das Handling und lassen das Risiko von Unfällen oder Beschädigungen steigen. Je kompakter hingegen die Geräte, desto leichter fällt das Manövrieren“, erklärt Toufik Oussou, Produktmanager Warehouse Trucks bei Linde Material Handling. Mit einer Chassisbreite von nur 720 Millimetern sind die neuen Linde-Modelle deshalb schmaler als eine Europalette – und lassen sich auf engstem Raum leicht manövrieren. Das macht die Arbeit leichter, sicherer und produktiver. Zur größeren Effizienz trägt auch die gestiegene Zahl an unterschiedlichen Ausführungen und Optionen bei. Linde-Produktmanager Oussou erläutert: „Die umfangreiche Zusatzausrüstung ermöglicht es unseren Kunden, die Geräte auf den individuellen Einsatz im Betrieb maßzuschneidern.“ www.linde-mh.de Weil uns die Natur vertraut. Gefahrstofflagerung |Know-how | Arbeitsschutz |Industriebedarf | 0800 753-000-3 |www.denios.de

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