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Der Betriebsleiter 3/2018

Der Betriebsleiter 3/2018

INTRALOGISTIK genommen

INTRALOGISTIK genommen werden. Wichtig ist nur, dass die Spur einen geschlossenen Rundkurs ergibt. Die Weitergabe der Komponenten und Teile erfolgt an den Stationen, um die das LEO Locative-System ergänzt werden kann. An den Abgabe- und Aufnahmestationen nimmt das System die Behälter, in denen die Teile und Komponenten in den Kunststoffbehältern durch die Halle transportiert werden, auf, und gibt sie an der nächsten Station wieder ab. Marker für die Haltestationen Teileversorgung leicht gemacht Ein fahrerloses Transportsystem, das jeder schnell und einfach in Betrieb nehmen kann Ein Hersteller von Zentralschmieranlagen suchte auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0 nach einem System zur Optimierung des innerbetrieblichen Teiletransports. Dieses System sollte eine hohe Flexibilität aufweisen, einfach in der Umsetzung sowie kostengünstig in der Anschaffung sein. SKF Lubrication Systems (LubSys) baut maßgeschneiderte Zentralschmieranlagen. Zur Fertigung wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Komponenten benötigt. Teile, die fehlen, müssen immer wieder nachgeordert werden. In der Vergangenheit wurden die Teile nach Eintreffen im Wareneingang auf Paletten gesammelt. Die Auslieferung an die Montageplätze erfolgte erst, wenn eine Palette voll beladen war. – Und das konnte dauern. „Wir haben nach einer für uns idealen Lösung gesucht, um die Montage von Pumpaggregaten und Kleinteilen schnell und einfach mit Komponenten bis maximal 30 kg Gewicht zu versorgen – und das fahrerlose Transportsystem LEO Locative gefunden“, so Thomas Lehnigk, Manager Logistic bei LubSys in Berlin. Damit werden nun die Teile, die im Wareneingang ankommen, im Drei-Minuten-Takt direkt zum Montageplatz gebracht. – Das bringt eine enorme Zeitersparnis. Zudem transportiert das fahrerlose Transportsystem (FTS) auch die fertig montierten Teile zum Lager oder direkt zum Versand weiter. Auch diese Wege haben die Mitarbeiter vor Einsatz des LEO Locative mit dem Handhubwagen fußläufig zurücklegen müssen. LubSys setzt zwei Transporter im Montagebereich ein und verbindet auf diese Weise nun alle Arbeitsplätze. „Jeder LEO Locative bewältigt täglich ca. 40 km. Wir haben einen Rundkurs von 300 m eingerichtet, den beide FTS pausenlos alle sechs Minuten durchlaufen“, so Thomas Lehnigk. Rundweg für den Teiletransport einfach selbst festgelegt Der Weg, den LEO Locative zurücklegen muss, wird über ein Spurband vorgegeben, das es in den Farben Grün, Rot oder Blau gibt, und das auf den Hallenboden geklebt wird. Der Transporter folgt dieser Spur, in dem er die Farbe des Bandes einscannt und erkennt. Je nach Belastungsgrad und Beanspruchung wählt der Anwender eine der drei Spurband-Qualitätsstufen aus. Das Spurband haben LubSys-Mitarbeiter selbst verklebt. Das ist problemlos und flexibel möglich. Bei Bedarf kann dazu die standardmäßig mitgelieferte Schablone zu Hilfe Damit das FTS „weiß“, wo es auf dem Rundweg anhalten muss, werden zusätzlich Marker auf den Boden geklebt. Sie sind mit QR-Codes versehen, die nicht nur den Haltepunkt vorgeben, sondern auch die Haltedauer oder einen Richtungswechsel. Auch hier haben die LubSys-Mitarbeiter selbst an den Montagestationen, dem Wareneingang und allen sonstigen benötigten Haltestationen individuell über die am Boden aufgeklebten Marker festgelegt, wo und wie lange der Transporter stehen bleiben muss. Diese Befehle werden genau wie die Farbe des Spurbandes via Scanner erkannt. Bei LubSys sind Rundkurs und Marker so gelegt, dass das FTS alle drei Minuten an einer der Abgabe bzw. Aufnahmestationen ankommt. Auch die Umgebung wird vom Behälter- Transporter über ein eingebautes Sicherheitssystem registriert. Dieses Sicherheitssystem sorgt dafür, dass Menschen und Gegenstände rechtzeitig erkannt werden und nichts und niemand angefahren wird. Ganz ohne W-LAN oder WIFI Thomas Lehnigk: „Der LEO Locative fährt sicher, fehlerfrei und problemlos. Auch die Akzeptanz bei den Mitarbeitern ist groß. Alle sind sehr zufrieden mit der neuen Hilfe und kommen gut mit dem System zurecht. Sie begrüßen es, dass sie es selbst und ohne externe IT und technischen Support installieren und verändern können und dass es so einfach und ohne W-LAN oder WIFI- Anbindung funktioniert.“ SKF LubSys Berlin hat Anfang 2017 den Testbetrieb für das FTS aufgenommen – seitdem lief das Pilotprojekt sehr erfolgreich. Die Division ist so zufrieden, dass sie LEO Locative nun auch in anderen Montagebereichen einsetzen will. LogiMAT: Halle 6, Stand C33 www.leo-locative.com Im Fokus Effizienz Sicherheit Nachhaltigkeit 12 Der Betriebsleiter 3/2018

LogiMAT 2018: Intralogistik aus erster Hand Mit erneutem Wachstum unterstreicht die 16. LogiMAT – Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement ihren hohen Stellenwert als Informationsplattform der Intralogistik- Branche. Mehr als 1 500 Aussteller, ein Viertel davon aus dem europäischen Ausland und Übersee, präsentieren in Stuttgart vom 13. bis 15. März 2018 ihr Produkt- und Lösungsspektrum für effiziente Prozesse in der Intralogistik. Übergreifend zentrales Thema der Aussteller ist die Einbindung moderner Technologien und Materialien in zukunftsfähige Lösungen für die Herausforderungen unter Industrie 4.0, Logistik 4.0, dem Internet der Dinge (IoT) und der damit verknüpften Digitalisierung. „Das spiegelt sich im Motto der LogiMAT 2018, ‚Intralogistik aus erster Hand: Digital – Vernetzt – Innovativ’ ebenso wider wie das nachhaltige Thema ‚Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine‘“, hebt Peter Kazander, Geschäftsführer des LogiMAT-Veranstalters Euroexpo Messe-und Kongress-GmbH hervor. Das Rahmenprogramm der LogiMAT vertieft die aktuellen Fragestellungen und Entwicklungstrends mit mehr als 30 hochrangig besetzten Fachforen, drei seriellen Live-Events und zeigt im Rahmen des „Forum Innovationen“ mit täglich mehr als 40 Fachvorträgen bewährte Praxislösungen auf. Die neue Generation ist da! Elektro-Heber und spezifischee Adapter. Kisten Boxen Fässer Tonnen Rollen •Noch rückenschonender •Noch flexibler •Noch hygienischer •Noch bedienungsfreundlicher Spezial- Konstruktionen Unsere bewährte TRANSORT-Qualität: Sicher •Zuverlässig •Flexibel •Ergonomisch • Effizient Wir beraten Sie gerne: Fichtenweg 2•57392 Schmallenberg •Fon 0297496958-0 info@transort.de • www.transort.de www.riedelundeichler.de www.logimat-messe.de Transort.indd 1 16.01.2018 11:12:59 FTS als vielseitig einsetzbarer Transportroboter Die Torwegge Intralogistics GmbH & Co. KG zeigt auf der LogiMAT die neuesten Entwicklungsschritte des fahrerlosen Transportsystems (FTS) TORsten. Das im vergangenen Jahr in den Markt eingeführte Fahrzeug ist inzwischen zu einem vielseitig einsetzbaren Transportroboter gereift. Wie er selbstständig Paletten von einer Förderstrecke aufnimmt, einen Roboterarm steuert und mit anderen Einheiten kooperiert, zeigt Torwegge auf der Messe. „Wir können mit TORsten zunehmend mehr intralogistische Prozesse automatisieren. Die Entwicklung schreitet sehr schnell voran“, sagt Uwe Schildheuer, Geschäftsführer von Torwegge Intralogistics. Sein Team arbeitet kontinuierlich an der Umsetzung innovativer Ideen. Auf der LogiMAT werden die Robotersteuerung, die Anbindung an bestehende logistische Prozesse und die Kollisionsvermeidung gezeigt. Am Messestand demonstrieren zwei TORstens verschiedene Anwendungsfälle. LogiMAT: Halle 10, Stand B39 Saubere Luft? Schaffen wir! Zuverlässige Abscheidung von Staub, Rauch & Emulsionen www.torwegge.de www.uas-inc.de • +49 (0) 6434-94220 • info@uas-inc.de

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