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Der Betriebsleiter 11-12/2015

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INTRALOGISTIK Aufwand

INTRALOGISTIK Aufwand und Kosten deutlich gesenkt Klassische Vollinventur durch zeitgemäße Stichprobenerhebung ersetzt In einem hochautomatisierten Lager mit ca. 27 000 Behältern war die permanente Vollinventur mit einem erheblichen Zeit- und Personalaufwand verbunden. Gesucht wurde deshalb eine Lösung, die bei gleichbleibender Genauigkeit in der Lage ist, Inventurkosten und -aufwand deutlich zu reduzieren. Man entschied sich für ein Add-on-Softwaresystem und ersetzte die klassische Vollerhebung durch eine zeitgemäße Stichprobeninventur. Aus dem Zentrallager von Linde Gas in Leuna versorgen 18 Mitarbeiter die weltweiten Linde-Produktionsanlagen und -Vertriebsorganisationen mit Ersatz- und Zubehörteilen. Insgesamt lagern in Leuna ca. 11 000 Artikel. Diese reichen von Gaszylindern über Aufkleber bis hin zum Beatmungsequipment für die Medizintechnik sowie Equipment rund um das Schweißen. Bis zum Jahr 2006 wurde von Juni bis Dezember eine permanente Vollinventur durchgeführt. Die Zählung jedes einzelnen Behälters entwickelte sich zu einer großen Belastung für Zentrallagerleiter Reinhard Probst und sein Team. Es drängte sich die Frage auf, wie sich eine geringere Personalbindung realisieren und gleichzeitig der Inventuraufwand senken ließe. Reinhard Probst nahm deshalb die gängigen Inventurlösungen unter die Lupe und trat mit Inform in Kontakt. „Wir haben eine Software gesucht, die sowohl den Kosten- als auch den Personalaufwand bei der Inventur minimiert. Inform war damals der einzige Anbieter auf dem Markt, der eine erhebliche Verbesserung für unsere Situation versprach“, so Probst. Schnell amortisiert Seit 2006 setzt das Unternehmen nun die Stichprobeninventur-Software Invent Xpert ein und konnte bereits ein Jahr nach der Einführung den Inventuraufwand um mehr als 90 Prozent senken. Während die permanente Inventur einst von Juni bis Dezember pro Tag zwei Personen pro Schicht gebunden hatte, konnte durch Invent Xpert der Personalaufwand von 292 Manntagen auf nur zwei Manntage reduziert werden. „Die so freigewordenen Personalressourcen können nun an anderer Stelle als der Jahresinventur eingesetzt werden. Die Investitionskosten haben sich für uns schon im ersten Jahr amortisiert“, kommentiert Probst. Alle Artikel, die im Wareneingang gebucht werden, werden mit der Einlagerung der Handling Units als „inventiert“ gekennzeichnet, da sie ja gezählt worden sind. Die noch zu erfassenden Handling Units werden am Jahresende im Rahmen der Stichprobeninventur ermittelt. Die Stichprobeninventur ist bereits seit 1977 gemäß HGB § 241 in Deutschland gesetzlich verankert. Das Add-on-System Invent Xpert von Inform ist zudem von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zertifiziert und wird auch von Finanzbehörden anerkannt. Schnittstelle zu neuem Lager - verwaltungssystem geschaffen Die Umstellung des Lagerverwaltungssystems auf SAP EWM im Mai 2013 erforderte eine neue Schnittstelle zu Invent Xpert. „Mit Hilfe von Inform verlief auch dieser Schritt problemlos, so dass wir bereits im Dezember 2013 die erste Stichprobeninventur mit den Daten aus SAP EWM und der Analyse durch Invent Xpert durchführen konnten“, sagt Probst. Vor dem Hintergrund der Erfolge, die Linde Gas mit der Software erzielen konnte, empfiehlt Probst Inventurverantwortlichen, ihre Prozesse kritisch zu überprüfen und eine Stichprobeninventur in Betracht zu ziehen. Wichtig ist nach seiner Erfahrung, die zuständigen Wirtschaftsprüfer von Projektbeginn an mit ins Boot zu nehmen. Fazit „Unseren Inventuraufwand konnten wir nach der Softwareeinführung jahresabhängig um 94 bis 97 Prozent senken“, berichtet Probst. Zusätzlich zur Kosten- und Zeitersparung schätzt er vor allem den Komfort, den die Software bietet. Wichtig war ihm zudem ein schneller und zuverlässiger Kundensupport, den er bei Inform fand. „Über die Jahre hinweg wurden wir stets mit hohem fachlichem Know-how und Einsatzbereitschaft unterstützt“, fasst Probst abschließend zusammen. Und so verwundert es nicht, dass Linde Gas neben Invent Xpert auch die Bestandsoptimierungssoftware add*ONE von Inform für die gesamte Disposition einsetzt. www.inform-software.de Im Fokus Effizienz Sicherheit Nachhaltigkeit 28 Der Betriebsleiter 11-12/2015

Typenschilder rasch, kostengünstig und flexibel laserbeschriften Der Uniquator L--PL SB von Penteq ist eine kompakte, einfach zu handhabende Komplettlösung für die vollautomatische Laserbeschriftung von Schildern. Sechs Magazinplätze erlauben die Aufnahme von Schilderrohlingen unterschiedlicher Formate und Materialqualitäten. Das Wechseln der einzelnen Magazine ist binnen weniger Sekunden möglich. Um eine Befüllung außerhalb der Maschine während der Produktion zu ermöglichen, wird ein zweiter Magazinsatz mitgeliefert. Die vertikale Sortiereinheit in Paternoster-Bauform ermöglicht das auftragsbezogene Sortieren der gefertigten Typenschilder. Durch die durchdachte Konzeption wurden äußerst kompakte Maße realisiert. Das System ist für den Betrieb in gewöhnlicher Produktionsumgebung geeignet und weist Laserklasse 1 auf. Daher sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Durch die groß dimensionierten Laserschutzfenster ist eine visuelle Prozesskontrolle möglich. Die systemintergrierte, frei aufstellbare Laserrauchabsaugung läuft nur während des Beschriftungsvorganges und wird von der Maschinensteuerung überwacht. Die Aufträge können manuell eingegeben oder mittels Barcodescanner (optional) eingelesen werden. In Anbindung an ein ERP-System (SAP, Oracle) werden die Aufträge inklusive etwaiger variabler Daten in die Maske geladen. Weiterhin steht ein Grafikeditor zur Verfügung. Dieser erlaubt es dem Anwender, auf rationelle Art Beschriftungslayouts zu erstellen. www.penteq.com Wir saugen alles ... … wirklich alles RUWAC Industriesauger GmbH Westhoyeler Str.25 49328 Melle-Riemsloh Telefon: 0 52 26 - 98 30-0 Telefax: 0 52 26 - 98 30-44 Web: www.ruwac.de E-Mail: ruwac@ruwac.de Neuer V-Profilkran in Zweiträgerbauweise bis 50 t Terex Material Handling stellt mit dem ZVKE einen Zweiträger-Laufkran vor, der in Zukunft das Traglastspektrum bis 50 Tonnen abdeckt. Der Zweiträger-V- Profilkran wird serienmäßig mit einem Spurmittenmaß von bis zu 35 m angeboten, größere Trägerlängen sind auf Anfrage realisierbar. Ein wesentliches Merkmal des V-Profilkrans im Vergleich zum Kastenträgerkran ist das reduzierte Eigengewicht des Trägers. In der Einträger-Ausführung beträgt die Gewichtseinsparung im Durchschnitt 17 %. Durch die Bauweise mit zwei Kranträgern liegt der Anteil des reduzierten Trägergewichts in Relation zum Kran entsprechend höher. Das führt zu möglichen Traglastsprüngen bei einem Laufkran, der in Folge mit einem Seilzug höherer Tragfähigkeit ausgestattet werden kann. Das heißt: Ein Zweiträgerkran ZVKE kann schwerere Stückgewichte transportieren – und erreicht dabei kein höheres Gesamtgewicht einschließlich der angehängten Last als ein Kastenträgerkran. Die Folge: Die Statik von Kranbahn und Halle wird trotz höherer Tragfähigkeit nicht stärker belastet. Traglastsprünge zur nächst höheren Tragfähigkeit sind somit möglich und vorhandene Hallenkonzepte lassen sich besser ausreizen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit Lasten schneller zu handeln, denn der Kran verfügt über eine noch größere Systemsteifigkeit. www.terex.com 30.000 Räder+Rollen. 4Klicks. Fertig. Ruwac.indd 1 06.05.2014 16:34:40 Internet. Next Level: Noch schneller am Ziel. Testen Sie jetzt den neuen Blickle Produktfinder. www.blickle.de 3% auf jeden Shop- Einkauf bis zum 31.12.2015 Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG ·72348 Rosenfeld Der Betriebsleiter 11-12/2015 29 Blickle.indd 1 02.11.2015 13:08:21

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