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Der Betriebsleiter 10/2020

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Der Betriebsleiter 10/2020

BETRIEBSTECHNIK Während

BETRIEBSTECHNIK Während und nach Corona Arbeitsplatzorganisation und Hygieneschutz aus dem Baukasten Fördern, montieren und automatisieren erfordern in Zeiten von Corona-Restriktionen anspruchsvolle und gleichzeitig clevere Lösungen. Arbeitsbereiche und -plätze müssen neu organisiert werden, um Hygienemaßnahmen umzusetzen und den Schutz der Mitarbeiter zu gewährleisten. Oberstes Gebot: Abstand halten! Nicht ganz einfach in durchorganisierten und vollgepackten Produktions- und Verwaltungsbereichen. Hier sind flexible Lösungen sowie Know-how in unterschiedlichen Disziplinen notwendig. 01 01 Alle Komponenten sowie ganze Montagearbeitsplätze können auch mit Rollen ausgestattet werden, so dass sie mobil einsetzbar sind 02 Rollbare, individuell konfigurierbare Wände bieten Hygieneschutz auch auf kleinstem Raum und immer mobil Das ergonomische Gestalten von Arbeitsplätzen sowie deren sinnvolle Einbindung in einen Materialfluss- und Montage-Workflow sind seit vielen Jahren eine Kernkompetenz von MiniTec. Die notwendigen Komponenten hierfür beinhaltet das umfangreiche Baukastensystem des Herstellers. In zahlreichen Unternehmen weltweit sind auf dieser Basis Arbeitsplätze sowie komplette Materialflussund Montagelösungen entstanden. In Zeiten der Corona-Pandemie stehen Betriebe vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter zu schützen und ein effizientes Arbeiten unter neuen Gegebenheiten zu ermöglichen. Hier sind intelligente Lösungen gefragt, denn die Anforderungen sind vielseitig und verändern sich auch mit dem Fortschritt der Pandemie-Maßnahmen. Hauptkriterien sind ein effizienter Hygieneschutz sowie die Umsetzung von Abstandsregeln. MiniTec bietet hierfür eine Vielzahl von erprobten Lösungen aus seinem Baukastensystem an, die kurzfristig umgesetzt und installiert werden können. Alle Komponenten sowie ganze Montagearbeitsplätze können dabei mit Rollen ausgestattet werden, so dass sie mobil einsetzbar sind. Erweitert wurde das Arbeitsplatzsystem aktuell zudem mit einem effektiven Hygieneschutz. Die individuell konfigurierbaren Schutzwände können an Arbeitsplätzen integriert werden, fungieren als sicherer Schutz vor Tröpfchenübertragungen und ermöglichen gleichzeitig ein Arbeiten auf reduziertem Raum. Flexibilität ist auch hier gewährleistet: Rollbare Hygieneschutzwände können überall dort eingesetzt werden, wo es temporär notwendig ist. Produktions- und Arbeitsbereiche einfach umorganisieren Werden Produktions- und Arbeitsbereiche umorganisiert, dann muss auch der Materialfluss angepasst werden. Denn Werkstücke müssen zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort und in die richtige Lage gebracht, damit sie bearbeitet, montiert oder bestückt werden können. Dies schließt auch das Verketten von Bearbeitungsmaschinen, Arbeitsplätzen, Handhabungsgeräten ein. Alle Konstruktionen aus dem MiniTec-Baukastensystem können dank eines patentierten Verbinders innerhalb kürzester Zeit variiert werden und passen sich so der veränderten Arbeitsorganisation an. Ganze Fertigungsbereiche lassen sich so – je nach Anforderung der Corona-Pandemie – reorganisieren. Mit der eigens entwickelten Konstruktionssoftware iCAD Assembler gibt MiniTec 02 seinen Kunden ein komfortables und gleichzeitig kostenloses Werkzeug an die Hand. Damit lassen sich in kürzester Zeit neue Systeme planen und verändern. Ein elektronischer Katalog enthält sämtliche Komponenten des Profilsystems, um Anbauten oder weiterführende Konstruktionen im gleichen System zu realisieren. Eine Stückliste und bei Bedarf einen Montageplan erstellt die Software automatisch. Ein Standard-CAD-System ist nicht erforderlich, es sind jedoch Schnittstellen für 2D- und 3D-Daten zu allen gebräuchlichen CAD-Systemen integriert für einen problemlosen Transfer. Bilder: MiniTec www.minitec.de 30 Der Betriebsleiter 10/2020 www.derbetriebsleiter.de

BETRIEBSTECHNIK Textile Lebensretter in explosionsgefährdeten Bereichen „Personen, die in explosionsgefährdeten Bereichen tätig sind, dürfen nach der Gefahrstoffverordnung nicht elektrostatisch aufgeladen sein. In diesem Fall wird die Arbeitskleidung als PSA, also Persönliche Schutzausrüstung, eingeordnet. Damit muss sie die allgemeinen Vorgaben für Schutzbekleidung nach der ISO 13688 sowie die Antistatik-Funktion nach der europäischen Norm EN 1149-5 erfüllen“, erklärt Silvia Mertens, Leitung Produktmanagement Vertrieb bei Mewa. Der größte Teil der Schutzkleidungs-Kollektionen, die im Textilsharing angeboten werden, habe mittlerweile eine Antistatik-Komponente im Gewebe. Der Schutz der eingewebten Antistatik-Funktion hält so lange wie die Kleidung. Ein Nachrüsten nach dem Waschen ist nicht notwendig. Für einen wirksamen Schutz vor elektrostatischer Aufladung muss die PSA aus einer Kombination von Jacke und Hose bestehen und immer geschlossen getragen werden. Ebenso wichtig sind ein ableitfähiges Schuhwerk sowie ableitfähige Fußböden. In Arbeitsumgebungen mit besonderer Explosionsgefahr darf die Schutzkleidung zudem nicht gewechselt oder an- und ausgezogen werden. Zur Herstellung sicherer Arbeitsbedingungen gilt die TRGS 727 „Vermeidung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladung“. Silvia Mertens: „Ich empfehle, zuerst die Risiken an einem Arbeitsplatz über die Gefährdungsbeurteilung genau auszuloten, anschließend zu priorisieren und dann die Kriterien für die Schutzkleidung entsprechend festzulegen. So kann eine PSA ausgewählt werden, die genau vor den Gefahren schützt, die es tatsächlich am Arbeitsplatz gibt.“ Eine Kleidung, die sehr viele Schutzfunktionen in sich vereinigt, sei häufig in Bezug auf einzelne Gefahren nicht so wirksam wie die Spezialausführung, so Mertens. Für die Ausstattung mit Arbeitsund Schutzkleidung bietet Mewa seinen Kunden Textilsharing an: Die PSA wird direkt ins Haus geliefert, nach Gebrauch abgeholt und fachgerecht gepflegt. Der Dienstleister übernimmt die Prüfung und Wartung der Schutzkleidung, so dass bei Auslieferung nach dem Pflegeprozess die Schutzfunktionen weiterhin sichergestellt sind. www.mewa.de Angebot an leistungsstarken Industriekehrmaschinen ausgebaut Mit zwei neuen Modellen erweitert Kärcher sein Sortiment der besonders robusten und leistungsfähigen Industriekehrmaschinen. Die KM 105/180 R Bp Classic markiert den neuen Einstieg in diese Geräteklasse. Dank Batterie und Elektromotor fährt das Modell emissionsfrei und kann auch in geschlossenen Hallen betrieben werden. Das neue Topmodell ist die KM 170/600 R D Classic mit einer Flächenleistung von bis zu 23 800 m²/h. Beide Maschinen sind ausgelegt für anspruchsvolle Reinigungsarbeiten bei erhöhtem Schmutzaufkommen, beispielsweise in der Logistikbranche, in der Stahlverarbeitung oder im Zementwerk. www.kaercher.com Abläufe mit LED-Signalleuchte immer im Blick behalten Die schlanke Linura.edge RGB von Waldmann signalisiert über ihre gesamte Fläche gleichmäßig und farbig Warn- und Zustandsmeldungen an Maschinen, Anlagen oder manuellen Arbeitsplätzen. Die RGB-Leuchte in vier verschiedenen Längen von 195 bis 615 mm ist auch für Designeffekte einsetzbar. Sie verfügt über digitale Eingänge zum leistungslosen Schalten und kann an einem Strang mit weißen Linura.edge-Leuchten betrieben werden. Das Dimmlevel des weißen Lichts und die Farbe der RGB-Leuchte kann dann über eine einzige Zuleitung angesteuert werden. www.waldmann.com Von Kopf bis Fuß auf Hitze eingestellt Wer in extremen Umgebungen mit bis 1 000 °C Strahlungshitze arbeitet, muss sich auf seine persönliche Schutzkleidung (PSA) verlassen können. Im Arbeitsschutz- Programm von Kager finden sich deshalb aluminierte Mäntel, Handschuhe, Gamaschen und Schutzhauben, die dem Träger dank ihrer speziellen Hightech- Gewebe und -Beschichtungen sowohl wirksamen Hitzeschutz als auch bestmögliche Bewegungsfreiheit bieten. Die Schutzkleidung entspricht allen einschlägigen Normen der Arbeitssicherheit. Da Kager eine Vielzahl von Ausführungen und Varianten offeriert, bietet sich viel Freiraum für die individuelle Auswahl und optimale Anpassung an den Träger und die konkreten Bedingungen am Arbeitsplatz. Darüber hinaus können Sonderanfertigungen maßgeschneidert werden. www.kager.de www.derbetriebsleiter.de Der Betriebsleiter 10/2020 31

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