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Der Betriebsleiter 10/2019

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Der Betriebsleiter 10/2019

MONTAGE- UND

MONTAGE- UND HANDHABUNGSTECHNIK Mehr Intelligenz bei Handling-Systemen Die Motek 2019 bietet aus Sicht von Schunk hervorragende Möglichkeiten, die Potenziale der Produktionsautomatisierung praxisorientiert zu erleben. „Der Trend geht zu Handling- Systemen, die sich zügig in Betrieb nehmen lassen, selbsttätig an variierende Greifsituationen anpassen und eine Interaktion mit dem Menschen in gemeinsam genutzten Arbeitsräumen ermöglichen. Genau dies werden wir auf der Motek zeigen“, fasst der geschäftsführende Gesellschafter, CEO, Henrik A. Anzeige Schunk, die aktuelle Entwicklung zusammen. „Hinzu kommt ein Wandel vom reinen Produkt- und Komponentendenken hin zu Plattformen, auf denen fix und fertige Plug-&- work-Lösungen angeboten werden.“ So biete Schunk bspw. eigens für die Leichtbauroboter von Universal Robots ein abgestimmtes End-of- Arm-Programm mit Greifern, Schnellwechselmodulen, Kraft-Momenten-Sensoren und Inbetriebnahmetools, das von der Maschinenbeladung über kollaborative Szenarien bis zu Prüfanwendungen unterschiedlichste Applikationen ermöglicht. Im Herbst kommt ein mechatronischer Großhubgreifer hinzu, der bei einem frei programmierbaren Hub von 42,5 mm pro Finger variable Greifkräfte zwischen 50 N und 600 N ermöglicht. Der plug-&-work-fähige Schunk EGL ist für Handlingaufgaben mit Teilegewichten bis 3 kg geeignet und soll in Bezug auf die Roboterarme von Universal Robots einen neuen Maßstab bei Flexibilität, Kraft und Funktionalität in sauberen bis rauen Umgebungen definieren. Motek: Halle 7, Stand 7218 www.schunk.com Gute Kombination: Sicherheitszuhaltung plus Safety Fieldbox gbo.indd 1 26.03.2019 08:50:29 Die Schmersal Gruppe präsentiert auf der Motek in Stuttgart eine integrierte Sicherheitslösung, die dem Anwender ein hohes Sicherheitsniveau, eine höhere Maschinenverfügbarkeit und deutliches Einsparungspotenzial bietet. Die Sicherheitszuhaltung AZM400 zeichnet sich durch eine sehr hohe Zuhaltekraft von 10 000 Newton aus. Aufgrund des zweikanaligen Entsperrsignals erreicht sie sowohl für die Verriegelungs- als auch für die Zuhaltefunktion die Leistungswerte PL e bzw. SIL 3. In Kombination mit der neuen Safety Fieldbox von Schmersal ist es jetzt möglich, mehrere AZM400 in einer Sicherheitskette an einen Profinet/PROFIsafe-Knoten anzubinden. Diese Lösung ist deutlich günstiger, als jede einzelne Zuhaltung mit einem Profinet- Interface auszustatten. Bei der Safety Fieldbox kann durch die universelle Geräteschnittstelle mit 8-poligem M12-Stecker ein breites Spektrum unterschiedlichster Sicherheitsschaltgeräte angeschlossen werden. Motek: Halle 7, Stand 7103 www.schmersal.com Raumportal für kollaborierende Roboter Kleine kollaborierende Sechsachs- Roboter (Cobots) spielen in vollautomatisierten Produktionsumgebungen eine immer wichtigere Rolle. Ihren großen Kollegen gegenüber haben sie allerdings einen Nachteil: ihren kleinen Aktionsradius von wenigen 100 mm. Eine gängige Lösung ist daher der Einsatz von Linearachsen, mit deren Hilfe die Cobots horizontal oder vertikal an den jeweiligen Einsatzort bewegt werden können. RK Rose+Krieger bietet hier u.a. eine Hubsäulenanbindung zur Höhenverstellung von Cobots an. Diese ist insbesondere für höhenverstellbare Arbeitsplätze interessant, bei denen die kollaborierenden Roboter synchron mitverfahren werden können. Einen Schritt weiter gingen die Mindener in einem gemeinsamen Projekt mit dem Fraunhofer IEM. Um den Arbeitsbereich der Cobots nicht nur linear, sondern dreidimensional zu erweitern, konstruierte und realisierte RK Rose+Krieger ein dreiachsiges Raumportal für ein roboterunterstütztes Handling- und Bearbeitungssystem. Motek: Halle 4, Stand 4411 www.rk-rose-krieger.com Große Vielfalt an Fördertechnikkomponenten Messepremiere für die IHE-Gehäuse-Serie von Torwegge: Auf der Motek präsentiert der Intralogistikspezialist in diesem Jahr zum ersten Mal die neue Produktreihe. Mit einer Traglast von 700 Kilogramm eignen sich die Komponenten dieser Serie besonders für den Einsatz in Lager- und Montagehallen, in denen schwere Güter befördert werden müssen. „Es gab bisher nur wenig Produkte, die eine geringe Bauhöhe mit hoher Traglast kombinieren. Hier schließen wir mit der IHE-Gehäuse-Serie eine Lücke“, so Torwegge-Geschäftsführer Uwe Eschment. Die Gehäuse sind sie mit einem Schwenkkopf mit zweifachem Kugellager, gehärteten Lagerschalen und starken Achsschenkelbolzen versehen, bestehen aus massiv gepresstem Stahl und sind verzinkt. Sie sind in den Größen 80, 100 und 125 mm verfügbar. Die Messeneuheit ist eingebettet in das umfangreiche Komponentenportfolio, das Torwegge auf der Motek ausstellt. Darunter sind Räder, Rollen und Fördertechnik in diversen Größen, Materialien und Bauarten. Sämtliche Produkte lassen sich zu individuellen intralogistischen Lösungen zusammensetzen oder in bestehende Geräte und Anlagen nachrüsten. Motek: Halle 3, Stand 3120 www.torwegge.de 22 Der Betriebsleiter 10/2019

Kleinförderbänder für sensible Umgebungsbedingungen Auf der Motek 2019 wartet Vetter Kleinförderbänder mit einer Vielzahl an Innovationen aus der Fördertechnik auf. Ob Spritzwasser, Tauchbad oder ölige Umgebung, das FDA-konforme Kleinförderband FR-40-80-Q-P aus Vollkunststoff und Edelstahl macht alles mit und wurde speziell für sensible Umgebungsbedingungen entwickelt. Es erfüllt auch alle hygienischen Ansprüche, die z. B. bei der Produktion von Lebensmitteln gefordert sind. Vetter zeigt ein Kleinförderband mit integriertem Durchlichtfeld. Die hochwertigen und langlebigen LED-Panels sind mit entsprechenden Controllern ausgestattet und sorgen durch die enorme Beleuchtungsstärke für extrem kurze Belichtungszeiten. So sind Bilderkennung und Bildverarbeitung in der Produktion ohne störende Reflexe und Schatten möglich. Auf der Motek präsentiert Vetter eine Anwendung in Kooperation mit dem Unternehmen VR-Magic, das die passende Kamera und Bilderkennungssoftware liefert. Für einen möglichst effizienten Zu- und Abtransport von Teilen sorgen neue Zahnriemenbänder. Der Zahnriemengurt mit Sylomer-Beschichtung lässt z. B. Flaschen zwischen zwei Förderbändern schwebend transportieren – dies ermöglicht das sanfte Drehen von Flaschen oder eine Beschriftung von unten. Die Version mit Einlegemutter und aufschraubbaren Werkstückträgern wiederum überzeugt durch die Flexibilität und den 3D-Druck aus dem Hause Jomatic. Die passgenauen 3D-gedruckten Werkstückträger ermöglichen u. a. eine exakte Positionierung des Transportguts im Produktionsprozess. Motek: Halle 3, Stand 3200 avero Das Arbeitsplatzsystem. www.vetter-band.de Neue mobile elektrische Einpressvorrichtung Mit der Konzeptstudie einer neuen mobilen elektrischen Einpressvorrichtung als Messepremiere wartet Roemheld auf der Motek auf. Die kompakte, leichte und einfach zu transportierende Maschine in Portalbauweise ist aus Aluminium-Profilen gefertigt und wird mit einem Roemheld-Linearantrieb betätigt. Konzipiert ist sie v. a. für den Einsatz in Werkstätten, im Musterbau und im Service. Darüber hinaus zeigt die Unternehmensgruppe Produkte für das ergonomische Handling von Werkstücken und Komponenten für flexibel gestaltbare und mobile Montagearbeitsplätze. Diese lassen sich individuell mit Hilfe von flexibel einsetzbaren und miteinander kombinierbaren Modulen zusammenstellen und jederzeit für wechselnde Anforderungen anpassen. Für die vollautomatische Montage ist außerdem die kürzlich um neue Modelle erweiterte Baureihe elektrischer Spannelemente zu sehen. Dazu kommt das Nullpunktspannsystem von Stark, das sich als Vorreiter bei der Digitalisierung von Rüstprozessen und Industrie 4.0-Anwendungen sieht. Motek: Halle 4, Stand 4520 www.roemheld-gruppe.de Pick-and-place mit kollaborierenden Robotern Wie sich die Effizienz im roboterbasierten Handling weiter steigern lässt, zeigt Yaskawa auf der Motek. Eine Showzelle illustriert die Potenziale eines Motoman HC10 beim Palettieren: Der MRK-fähige Hybridroboter kann einfach und platzsparend in schutzzaunlose Sicherheitskonzepte integriert werden. Dabei lässt er sich besonders schnell und flexibel an verschiedene Pick-and-place- Anwendungen anpassen, denn die Programmierung kann über den Roboterarm und durch den Einsatz des Smart Pendants erfolgen. In einer weiteren Showzelle erledigen zwei leichte Highspeed-Roboter vom Typ MotoMINI gemeinsam komplexe und hochpräzise Handlingaufgaben: Dieses kleinste Modell im Motoman-Portfolio mit einer Reichweite von 350 mm und einer Tragfähigkeit von 500 g verbindet schnelle Taktzahlen mit einer hohen Wiederholgenauigkeit von 0,02 mm. Auf kleinstem Raum kann er dabei Bewegungen in alle drei Richtungen und um alle drei Achsen ausführen. Diese Bewegungsfreiheit ermöglicht auch kompliziertere, dreidimensionale Handlingvorgänge. Damit eignet sich der 6-Achser ideal für das Handling kleiner Werkstücke und Bauteile, aber auch für den Montageeinsatz in kleinen Produktionsmaschinen. Durch seine kompakte Bauform lässt er sich sehr platzsparend einsetzen. Motek: Halle 7, Stand 7205 www.yaskawa.eu.com .work .smart .bott Besuchen Sie uns auf der Motek Stuttgart, Halle 4–Stand 4510

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