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Der Betriebsleiter 10/2018

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BETRIEBSTECHNIK Auf

BETRIEBSTECHNIK Auf neuen Wegen zu neuen Produkten Co-Creation setzt innovative Kräfte frei Aus der Zusammenarbeit des Organisationsmittel-Herstellers Weigang mit den Transformations- Profis von launchlabs ist in kurzer Zeit eine intensive Partnerschaft geworden, die den Geist von Co-Creation atmet und zudem eine enge Verbindung zu den Möbeldesignern des Netzwerks Pool22 entstehen ließ. Vor kurzem konnte das Dreigespann nun das erste gemeinsam realisierte Systemprodukt für den Einsatz in agilen Entwicklungsteams von Unternehmen vorstellen. Während launchlabs in diesem Dreigestirn das methodische Rüstzeug liefert – Stichwort Design Thinking und agile Methoden – und Pool22 vor allem seine Design- und Möbelkompetenzen einbringt, trägt Weigang neben seiner großen Praxiserfahrung sein weitreichendes Produktions- und Vertriebs-Know-how bei. „Alle drei Firmen fungieren dabei als Ideen- und Impulsgeber für die Realisierung neuer Produkte, die dem Ziel dienen, innovative Charakteristisch für Co-Creation ist die schnelle Transformation von vagen Ideen in einsatzfertige Produkte. Stefan Schneider, Leiter der Produkt entwicklung bei Weigang Organisationsstrukturen und agile Managementprozesse in der Industrie zu etablieren“, betont Stefan Schneider, Leiter der Produktentwicklung bei Weigang. Das festigende Band der gemeinsamen Arbeit bildet die Philosophie der Co-Creation. Sie geht weit hinaus über die übliche Auffassung von der Partnerschaft zwischen Unternehmen. Rasch von der Idee zum Produkt Charakteristisch für erfolgreiches Co-Creating ist die sehr schnelle Transformation von zunächst vagen Ideen in einsatzfertige Produkte. Es überrascht daher nicht, dass das inspirierende Tête-à-Tête von launchlabs, Pool22 und Weigang bereits nach wenigen Monaten zum ersten marktreifen Produkt führte. Es handelt sich dabei um ein flexibel nutzbares Whiteboard, das mit agilen Methoden entwickelt wurde, seinen designtechnischen Feinschliff bei Weigang erhielt und auch in Ebern gefertigt wird. Als dynamische Komponente ist es integriert in die neue Möbelserie `What if we fly´ des kreativen Dreigespanns, die aufgrund ihrer Mobilität und Modularität maßgeschneidert ist für die Ausstattung von agilen Projektteams. „Unser neues Möbelsystem besteht aus rollbaren Stehtischen für die Gruppenarbeit und beweglichen Regalmodulen, die auch als Raumteiler dienen und sich durch Anbindung des neuen Whiteboards zur Präsentationsfläche wandeln können. Wie der Produktname signalisiert, ist hierbei alles auf die Entwicklungs- und Problemlösungsmethode des Design Thinking ausgelegt, die derzeit von immer mehr Unternehmen angewendet wird“, erklärt Frank Hesselmann, Geschäftsführer von Pool22. Stark in Methode und Fertigung Die Herstellung qualitativ hochwertiger Organisationsmittel, die die konkrete Umsetzung moderner Management- und Arbeitsmethoden ermöglichen, ist für Weigang seit über 90 Jahren tägliches Geschäft. Daher kann das Unternehmen für die Co-Creation mit launchlabs und Pool22 neben seiner praktischen Erfahrung mit Anwendern fast aller Branchen das gesamte Spektrum seiner flexiblen Fertigung beisteuern. Darüber hinaus – und das ist vielleicht das Entscheidende in diesem Fall – verfügt Weigang über eine hohe Methodenkompetenz. „Lean Management, Teamworking, KVP oder Kanban gehören sozusagen zu unseren Ur-Themen, mit deren praktischer Anwendung wir uns seit Jahrzehnten befassen. Wir haben daher auch ein gutes Gespür für neue Trends wie Scrum, agiles Arbeiten oder eben Design Thinking. Das kommt uns bei der Realisierung neuer Formen der Zusammenarbeit zugute – wie etwa der Co-Creation mit launchlabs und Pool22“, sagt Stefan Schneider. Bilder: 1 launchlabs/Pool22/Christoph Leib; Bild zu Zitat Weigang www.weigang.de 28 Der Betriebsleiter 10/2018

BETRIEBSTECHNIK Neue Industriesauger – leistungsstark und bedienerfreundlich Mit ihren Leistungsdaten zählen die Geräte der neuen IVS 100 Reihe von Kärcher zur „Superklasse“ von Industriesaugern. Neben großen Mengen an herkömmlichen Stäuben nehmen sie gesundheitsgefährdende sowie brennbare Stäube und Grobpartikel auf. Der Vorteil: Die Partikel werden unmittelbar am Ort der Entstehung abgesaugt und haben so keine Möglichkeit, sich im Produktionsumfeld zu verbreiten. Mobil können die Sauger bei der Tiefen- und Unterhaltsreinigung z. B. in Werkstätten, Produktionshallen, Silos und Logistikzentren zum Einsatz kommen. Im stationären Betrieb lassen sie sich in Bearbeitungs-, Veredelungs- oder Schüttprozesse integrieren und bieten auf diese Weise größtmögliche Flexibilität in der Anwendung. Die Industriesauger der IVS 100 Reihe werden mit Drehstrom- Seitenkanalverdichtern betrieben. Gemeinsames konstruktives Merkmal der IVS-Sauger ist das kompakte Design mit einfach zu reinigenden, rostfreien Stahloberflächen. Die Aufnahmeleistung beträgt je nach Version 4,0, 5,5 oder 7,5 kW. Die drei Basisversionen werden in zwölf Varianten angeboten. Dabei gibt es erstmals bei Saugern dieser Klasse die Möglichkeit der bequemen und zeitsparenden Fernbedienung. Mit einer Reichweite von bis zu 30 m entfallen viele überflüssige Wege, denn die Sauger können direkt von der Saugstelle aus gestartet und gestoppt werden. www.kaercher.com Wie pflegt man Arbeitsschutzkleidung richtig? Arbeitgebern und Betriebsleitern ist oft nicht bewusst, dass auch die Pflege der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) in ihre Sorgfaltspflicht fällt. Dabei sind zahlreiche Faktoren und Auflagen zu berücksichtigen. Wer auf der sicheren Seite sein will, übergibt diese komplexe Aufgabe einem Profi. Warn-, Hitze-, Flammschutz, Kälte- und Regenschutz sowie Schutz vor Chemikalien – moderne Arbeitskleidung leistet eine Menge. „Nur in der fachgerechten Pflege mit speziell abgestimmten Waschverfahren, wie sie Textil-Service-Unternehmen anbieten, bleiben diese Schutzfunktionen erhalten“, sagt Silvia Mertens, Dipl.-Ing. für Bekleidungstechnik und Leitung Produktmanagement Vertrieb beim Textildienstleister Mewa. Unsachgemäße Pflege kann demnach sogar gefährlich werden. So muss z.B. Chemikalienschutzkleidung nach jeder Wäsche eine neue Imprägnierung erhalten – und zwar nicht irgendeine. Silvia Mertens erklärt: „Ein extrem dünner Fluorcarbon-Film auf dem Gewebe sorgt für den gewünschten flüssigkeitsabweisenden Effekt. Der kann aber beim Tragen durch mechanische Einflüsse beschädigt werden. Für eine wirksame Nachrüstung werden im letzten Spülgang spezielle chemische Produkte hinzugegeben und anschließend mit Temperaturen von 130 bis 140°C getrocknet. Das kann nur ein Profi leisten.“ www.mewa.de Mit Steigtechnik nach Maß besonders sicher arbeiten – auch im digitalen Zeitalter Moderne Produktions- und Wartungsanlagen müssen intelligent, wandel- und erweiterbar sein – sowie höchst effizient. Immer mehr Prozesse laufen automatisiert ab. Und mittendrin sorgen Highend- Steigtechnikanlagen dafür, dass die Effizienzsteigerung nicht auf Kosten der Arbeitssicherheit erfolgt. Arbeitsbühnen für Produktionsoder Wartungsaufgaben, Podeste, Laufstege, Dockanlagen, Plattformtreppen, Überstiege oder branchenspezifische Leitern für die unterschiedlichsten Aufgaben im industriellen Einsatz: Günzburger Steigtechnik bietet individuelle Sonderlösungen nach Maß für alle Lebenslagen im Zeitalter der Industrie 4.0. Zu den jüngst realisierten herausragenden Projekten zählen z.B. stufenlos elektrisch verstellbare Aufdacharbeitsanlagen für die Taktzeitoptimierung in der Omnibus-Fertigung. Die Aufdacharbeitsanlagen lassen sich in der Produktionslinie nicht nur mit Spaltmaß Null an die Busse andocken und im Höhenbereich von 2 600 bis 4 500 mm stufenlos verfahren, sondern sie passen sich auch automatisch an die unterschiedlichen Bustypen an. Integrierte Materialaufzüge zum komfortablen Transport von Werkzeug und Bauteilen ermöglichen die Vormontage von Komponenten auf Dachhöhe. Über modernste Steuerungstechnik wurden alle Anlagen automatisiert an die vorgegebenen Taktzeiten der Produktionsplanung angebunden, eine spezielle Sensorik sorgt für die permanente Überwachung und gewährleistet so die Ausfallsicherheit. Einen umfassenden Überblick über individuelle Steigtechnik-Sonderlösungen gibt das Kompendium „Sonderkonstruktionen Nr. 6“, das kostenfrei angefordert werden kann. www.steigtechnik.de Kareima.indd 1 23.08.2018 08:47:47 Der Betriebsleiter 10/2018 29

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