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Der Betriebsleiter 10/2016

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INTRALOGISTIK Einiges

INTRALOGISTIK Einiges spricht für Infrarot Krane drahtlos steuern – mit Infrarot-Technik Funk oder Infrarot? Anwender, die ihre Industriekrane vom Boden aus steuern möchten, können eine Systementscheidung treffen. Die große Mehrzahl der Kranbetreiber wählt heute ein Funksystem, aber auch die Infrarot-Technik hat nach wie vor ihre Befürworter und technische Argumente auf ihrer Seite. Deshalb stellt Terex Material Handling jetzt eine neue Generation von Infrarot-Fernsteuerungen vor. Auf den Punkt gebracht Mit der kontrollierten Reichweitenbegrenzung wird sichergestellt, dass sich der Bediener immer in der Nähe der zu steuernden Maschine befindet und somit den Wirkbereich der Maschine einsehen kann. bedienen lässt. Mit dieser kontrollierten Reichweitenbegrenzung wird sichergestellt, dass sich der Bediener immer in der Nähe der zu steuernden Maschine befindet und somit den Wirkbereich der Maschine einsehen kann. Zudem besteht kein Risiko, dass die IR-Steuerung von Funksystemen im Betrieb beeinflusst bzw. gestört wird. Umgekehrt geht von ihr auch kein Störpotenzial für andere Funksysteme aus. sowie die Stopp-Funktion gemäß Kategorie 3/ Performance Level ‚d‘ nach EN 13849-1. Die Bedienung des Krans wird dadurch erleichtert, dass man bei Distanzen bis ca. 15 Meter oft auf ein Ausrichten des Senders auf den Sensor verzichten kann, weil die Strahlen der hochleistungsfähigen IR-LEDs von der Umgebung reflektiert werden. Die leistungsstarken Akkus gewährleisten eine Laufzeit von 30 Stunden mit einer Ladung. Die Aufladung erfolgt komfortabel über eine optional lieferbare induktive Ladestation. Ein wesentlicher Unterschied zu Funkfernsteuerungen besteht in der deutlich geringeren Reichweite von rund 40 Metern zwischen Sender und Sensor(en). Das ist immer dann von Vorteil, wenn der Anwender aus Sicherheitsgründen die Entfernung begrenzen möchte, aus der sich der Kran 01 Infrarot-Handsender DIR 6 mit induktiver Ladestation Sicherheit durch kontrollierte Reichweitenbegrenzung Für diese Anwendungen steht mit der DIR jetzt eine Infrarot-Steuerung der neuesten Generation zur Verfügung. Das robuste Handsendergehäuse ist von den Demag- Funksteuerungen her bekannt, der Anwender muss sich also nicht umgewöhnen und kann bei beiden Übertragungstechnologien dasselbe Tastaturkonzept nutzen. Die DIR- Handsender werden in zwei Baugrößen für die zweistufige Steuerung angeboten: Mit sechs Tasten (DIR 6) und zehn Tasten (DIR 10) zur Steuerung von von zwei bzw. drei Achsen. Vergleichbar mit den Funksteuerungen können mehrere Krananlagen – bis zu zehn – im gleichen optischen Raum betrieben werden. Beim Mehrsenderbetrieb sorgt eine überwachte Senderumschaltung für eine klare Zuordnung zwischen Steuerung und Kran. Das kontrastreiche zweifarbige Display stellt Geräte- und Warninformationen übersichtlich dar – das sorgt ebenso für Sicherheit wie der integrierte Vibrationsalarm Steuert nicht nur Krane Mit diesem Eigenschaftsprofil eignet sich die neue Infrarotsteuerung DIR nicht nur für die sichere und zuverlässige drahtlose Steuerung von Industriekranen. Sie kann zum Beispiel auch für die Bedienung von Hängebahnen, Verschiebewagen und anderen fördertechnischen Anlagen genutzt werden. Für den komfortablen und sicheren Einsatz bietet Terex Material Handling weiteres Zubehör zu den DIR-Handsendern an. Dazu gehören passgenaue Silikon-Schutzhüllen z. B. für den Einsatz in Umgebungen mit abrasiven Stoffen und Tragetaschen mit Gurt. www.demagcranes.de Im Fokus Sicherheit Effizienz Nachhaltigkeit 38 Der Betriebsleiter 10/2016

INTRALOGISTIK Neue Generation Lithium-Ionen-Batterien Mit der LTO-Batterie Umka hat die KBK Europe GmbH eine neue Generation Lithium-Ionen- Batterien vorgestellt. Die Besonderheit dabei ist die Anwendung von Lithium-Titanat- Batteriezellen. Die neue Generation von Akkumulatoren zeigt laut Anbieter bessere Charakteristiken als die gewöhnlichen Gel-, Blei-Säure-Batterien und die herkömmlichen Lithium-Ionen- Akkumulatoren. Im Vergleich mit den Durchschnittswerten auf dem Markt sollen eine 10-mal längere Lebensdauer (16 000 Lade-/ Entladezyklen), 30 % höhere Energieeffizienz sowie 30-mal schnelleres Laden (20 Minuten) erreicht werden. Zudem ist die Umka-Batterie explosionssicher und produziert bei der Nutzung keinerlei Schadstoffe, egal in welchem Betriebsmodus. Das führt dazu, dass eine zusätzliche Belüftung im Ladebereich nicht nötig ist. Das Wiederaufladen ist jederzeit möglich, dazu ist kein Auswechseln der Batterien auf dem Fahrzeug erforderlich. Die Batterie wurde von Umka Lab entwickelt, einem Ingenieurbüro, dessen Tätigkeitsschwerpunkt in der Anwendung von Lithium-Ionen-Technologien in der Transportindustrie zusammen mit führenden Komponentenproduzenten für Fahrzeuge, wie Toshiba Corporation und Sevcon Limited, liegt. Die neue Batterie hat die Kompatibilitätstests mit Fahrzeugen verschiedener Hersteller erfolgreich bestanden. www.umkalab.com www.kbkeurope.de Radar-Assistenzsystem reguliert Stapler-Geschwindigkeit Das Assistenzsystem Linde SpeedAssist gewährleistet die Geschwindigkeitskontrolle für Gabelstapler und weitere Flurförderzeuge in Lagerund Produktionshallen. Das System basiert auf Radarsensoren mit einer Reichweite von 1 bis 24 m. Der Radarsensor wird auf dem Fahrerschutzdach montiert und ist dort zugleich Sender und Empfänger seines Signals. Dadurch weiß der Stapler, ob er sich im Innen- oder im Außenbereich befindet und passt seine Geschwindigkeit entsprechend an. Die Betriebstemperatur reicht von –40 bis 65 °C. Die Reaktionszeit der Sensoren lässt sich in vier Stufen einstellen und damit den jeweiligen Bedingungen anpassen. Die Sensibilität der Sensoren lässt sich regulieren, um den Betrieb der Stapler sicherer zu gestalten. Unerwünschte Signale werden auf Wunsch ausgeblendet. Aufgrund der individualisierten Einstellungen erkennt das System kleinere Überbauungen und Objekte wie Rohrleitungen, Vordächer oder Baumkronen, ohne die gewünschte Geschwindigkeit zu reduzieren. www.linde-mh.de Messen ohne Abschalten Messen ohne Abschalten nach DGUV Vorschrift 3 Es wirdimmer einfacher,elektrische Fehler zu erkennen, bevorIhreAnlage ausfällt. Die DGUV Vorschrift3(ehemals BGV A3) bietet Ihnendie Möglichkeiten, IhrenAnlagenbetrieb dauerhaftkostengünstig zu gestalten mit n n permanenter Differenzstrommessung in geerdeten Stromversorgungen (TN-/TT-Systemen) permanenter Messung des Isolationswiderstandes in ungeerdeten Stromversorgungen (IT-Systemen) 21 22 23 24 25 26 Besuchen Sie uns auf der 27 belektro, Berlin 11.–13.10.2016 Halle 1.2, Stand116 ThePower in Electrical Safety © www.bender.de

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