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Der Betriebsleiter 1-2/2017

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www.industrie-service.de Organ des Forums Mobile Maschinen im VDMA Antriebe und Antriebselemente: Ventilmodul ermöglicht rückgewinnung potenzieller energie Interview: branchenspezifische magnetostriktive Positionssensoren in der mobilhydraulik zubehör: Kabeltrommel ohne Schleifring in der Fahrerkabine angekommen MOM_AG_2012_06_0U1 1 05.12.2012 16:21:13 77221 2012 EDITORIAL NEW SLETTER NEW SLETTER Nachhaltigkeit zahlt sich aus Weltbevölkerungswachstum, Endlichkeit von Ressourcen und Umweltverschmutzung zwingen uns, unser aktuelles Handeln und Wirtschaften zu hinterfragen. Dass sich Nachhaltigkeit für Firmen auszahlt, belegen diverse Studien: Unternehmen, die sich umfassend damit beschäftigen, florieren. Doch Nachhaltigkeit lässt sich nicht auf die Schnelle etablieren. Echte Investitionen und Richtungswechsel in den Bereichen Energie, Ressourcen, Umwelt, Werte und soziale Verantwortung sind notwendig, denn erst sie hinterlassen positive Spuren bei Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzufriedenheit und Reputation. Für mehr Nachhaltigkeit ist es erforderlich, dass Unternehmen immer noch effektiver und effizienter agieren. Stichwort Industrie 4.0: Wer diesen Weg bereits beschritten hat, kann von den nachhaltigen Effekten der Digitalisierung profitieren: Die Produktion im Sinne von Industrie 4.0 wird flexibler und lässt sich so schneller auf die Nachfrage und die Kundenwünsche abstimmen. Material- und Ressourcenplanung können deutlich exakter an den Bedarf angepasst werden. Damit trägt eine vernetzte, intelligente Produktion dazu bei, effizienter und damit schonender mit Materialien, Rohstoffen und Energie umzugehen. Doch trotz der vielversprechenden technischen Möglichkeiten, die die Digitalisierung für eine nachhaltigere Unternehmensführung bietet, nutzen viele Betriebe diese Chancen noch nicht. So ergab die Wintererhebung des Energieeffizienz-Indexes EEI, den das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart erfragt, kein gutes Bild: Über alle Branchen gerechnet kennen demnach drei Viertel der Befragten den Standby-Verbrauch ihrer Produktionsanlagen nicht. Ein Viertel der Unternehmen kennt so gut wie keine möglichen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, mehr als der Hälfte sind „nicht ausreichend viele“ bekannt. Es gibt also noch viel zu tun. Sich über die vielfältigen technischen Möglichkeiten zu informieren, ist schon mal ein wichtiger Schritt. Einen guten Überblick über energie- und ressourceneffiziente Verfahren, Prozesse und Anlagen sowie innovative Werkstoffe und Materialien, die signifikante Effizienzsprünge zulassen, bietet die Hannover Messe. Die Sonderschau Digital Energy in Halle 12 stellt zum Beispiel intel ligente Lösungen zum Energiemanagement in der Industrie vor. Ich bin schon gespannt, was die Aussteller im April in Hannover im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu bieten haben. Martina Laun Redakteurin m.laun@vfmz.de Der E-Mail-Service für Produktionsverantwortliche und technische Führungskräfte in der produzierenden Industrie. Aktuelle und anwendungsorientierte Informationen rund um die Themen Fertigungs technik, Montage- und Handhabungstechnik, Betriebs technik und Intralogistik. Jetzt kostenlos anmelden! mobiles Automationskonzept: ergonomie und bedienfreundlichkeit sind ERSCHEINT MONATLICH http://bit.ly/News_VFV 6 Dezember

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