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Der Betriebsleiter 1-2/2016

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SPEZIALEINSATZ I SERIE

SPEZIALEINSATZ I SERIE Der Bart des Tutanchamun Klebstoff-Experten helfen bei Restaurierung der Pharao-Maske Es war ein Skandal, der durch die Weltpresse ging: Bei Reinigungsarbeiten wurde der zeremonielle Pharaonenbart von Tutanchamun abgebrochen und unsachgemäß wieder angeklebt. Kürzlich wurde die restaurierte Totenmaske des jungen Pharao endlich wieder in altem Glanz präsentiert – in einer feierlichen Zeremonie im Ägyptischen Museum in Kairo. Dafür, dass der Bart jetzt hält, sorgt unter anderem ein eigens entwickelter Klebstoff von Henkel. Ein Hightech-Schmelzklebstoff von Henkel hält jetzt die weltberühmte Maske des Tutanchamun zusammen Der Pharaonenbart war abgefallen, als Putzkräfte beim Reinigen der Vitrine gegen die Maske stießen. Sie klebten den königlichen Zeremonialbart daraufhin kurzerhand wieder mit Kunstharz an. Schließlich wurde die blau-goldene Maske ein zweites Mal restauriert – diesmal fachmännisch und mit deutscher Unterstützung Restaurator Christian Eckmann vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz hebt den Beitrag von Henkel hervor: „Die kompetente Beratung und Unterstützung durch Experten aus der Henkel-Klebstoffforschung hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir den fehlerhaft angeklebten Bart von der Maske lösen und unter anderem mit einem eigens von Henkel entwickelten Klebstoff optimal wieder anbringen konnten.“ Eckmann bedankte sich außerdem ausdrücklich bei der Gerda Henkel Stiftung, die für die wissenschaftlichen Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der Goldmaske des Tutanchamun Fördermittel zur Verfügung gestellt hatte. Zunächst Klebstoff rückstandsfrei entfernen Klebstoff-Forscher Dr. Dirk Kasper, ein Spezialist auf dem Gebiet der Heißschmelzklebstoffe, hatte Anfang 2015 durch Zeitungsberichte von der Beschädigung der Maske erfahren und direkt zum Hörer gegriffen, um den Restauratoren die Unterstützung von Henkel Adhesive Technologies anzubieten. Dieses Angebot wurde dankbar angenommen. Sein Kollege Dr. Rainer Schönfeld begutachtete die Maske: „Der Bart wurde offensichtlich unsachgemäß mit einem Epoxid-Klebstoff geklebt. Wir sind nicht nur Experten für Epoxid- Klebstoffe, sondern kennen uns auch damit aus, wie man Klebstoffe wieder entfernt.“ Nach umfangreichen Analysen haben die Henkel-Experten ein Verfahren ermittelt, um den Klebstoff rückstandsfrei von der Maske zu entfernen. „Parallel haben wir in unserem Portfolio geschaut, welchen Klebstoff wir für die Restaurierung anbieten können“, erklärt Dirk Kasper. Hohe Anforderungen an den neuen Klebstoff Die Anforderungen waren hoch: Der Klebstoff musste rückstandsfrei zu entfernen sein, den hohen Temperaturen in Ägypten und möglichen Erschütterungen beim Transport standhalten. Mit zahlreichen physikalischen Messungen, 3D-Modellen und Anwendungstests entwickelten die Experten den optimalen Klebstoff. Fazit „Hightech-Kleber zu designen, ist unser Job“, sagt Kasper. „Doch diese Fragestellung war für das gesamte Team außerordentlich spannend. Wir sind stolz und begeistert, dass jetzt ein Hightech- Schmelzklebstoff von Henkel die weltberühmte Maske des Tutanchamun zusammenhält!“ www.henkel.de 40 Der Betriebsleiter 1-2/2016

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